| |
|
|
|
SV 90 gewann sechs Medaillen bei
den Deutschen Meisterschaften
Philipp
Griebel wurde Deutscher Meister
Die hervorragende Nachwuchsarbeit des
Vereins, drei mal in Folge Deutscher Mannschaftsmeister der
C-Jugend ist nun auch bei den älteren Jahrgängen angekommen.
Die jungen Gräfenrodaer Gewichtheber schrieben erneut
Geschichte denn es gelang allen 6 Teilnehmern bei den
Deutschen Meisterschaften der A/B-Jugend nicht nur um die
begehrten Medaillen mitzukämpfen sondern auch jedem einen
Platz auf dem Treppchen zu erkämpfen.
In Schifferstadt in der Pfalz ereichten sie
am vergangenen Wochenende mit einmal Gold, zweimal Silber
und dreimal Bronze ein hervorragendes Ergebnis.
Am ersten
Tag startete Lydia Zander in der Gewichtsklasse bis 53 kg
des Jahrgangs 1995. Ihr war die Aufregung deutlich
anzumerken und die Trainer waren froh, das Sie nach zwei
Fehlversuchen, im dritten Versuch die 40 kg im Reißen sicher
bewältigte.
Im Stoßen zeigte Sie ihre Stärken mit drei
gültigen Versuchen und der Bestleistung von 53 kg im letzten
Versuch. Mit ebenfalls Bestwert im Zweikampf von 93 kg
erkämpfte sie die Bronzemedaille.
Am folgenden Morgen hatte Nico Holtmann in
der Gewichtsklasse bis 62 kg (Jg. 96) zunächst einen
schweren Stand. Den 60 kg im ersten lies er die Bestleistung
von 63 kg folgen. Die 65 kg im dritten waren diesmal noch zu
schwer. Mit diesem Ergebnis lag er auf Platz 4 und drei
weitere Konkurrenten nur ganz knapp hinter ihm. Im Stoßen
steigerte er sich gewaltig nach 81 im ersten musste er 83 kg
im zweiten Versuch meistern um eine Medaille zu erkämpfen.
Stark setze er diese Last um und stieß sie sicher aus. Mit
dieser Leistung sicherte er sich die Bronzemedaille und
meisterte am Ende auch noch die neue Bestleistung von 86 kg.
In der starken Gewichtsklasse –77 kg des
Jahrgangs 1995 begann Marko Meiselbach bei 85 kg im Reißen
mit einem Fehlversuch. Nach deutlicher Steigerung im zweiten
und mit 90 kg im dritten Versuch lag er auf Medaillenkurs.
Im Stoßen zeigte er seine Klasse und sicherte
sich über die Stationen 102 und 106 kg die Silbermedaille.
Zu diesem Zeitpunkt hatten sich seine Mitkonkurrenten durch
mehrfache Steigerungen bereits aus dem Kampf um Platz 2
verabschiedet. Mit der neuen Bestleistung von 111 kg im
dritten Versuch zeigte er noch welch Potenzial in ihm steckt
und das er bald auch um Gold mitkämpfen kann welches sich
der Rodinger Jackwert sicherte.
Es folgte eine der spannendsten
Entscheidungen im Reißen in der Gewichtsklasse –77 kg des
Jahrgangs 1996. Hier lieferten sich der Breitunger Günther,
der Chemnitzer Weber und Philipp Griebel vom SV 90 einen
tollen Wettkampf.
Philipp zeigte eine starke Vorstellung. Mit
drei gültigen Versuchen über die Stationen 90,93 und 95
(Bestleistung) lag er knapp in Front. Dem großen Talent der
Chemnitzer Sportschule Weber gelangen ebenfalls 95 kg. Da er
aber zwei Kilo mehr auf die Waage brachte lag er auf Platz
2. Günther scheiterte nach erreichten 90 kg nur knapp an den
95 im Dritten.
Im Stoßen gelang Philipp sehr bald die
Entscheidung auch weil die Trainer geschickt steigerten und
die Gegner zu immer neuen höheren Lasten trieben. Philipp
sicherte sich bereits mit dem Anfangsversuch von 110 kg dem
Meistertitel da Weber bei 115 kg scheiterte und Günther nach
anfänglichen Schwächen erst im dritten Versuch die 115 kg
meisterte, dies reichte ihm allerdings noch zu Platz 2.
Philipp gelang im zweiten die Bestleistung von 116 und im
dritten die neue Rekordlast von 120 kg. Damit sicherte sich
der Bundeskaderathlet nach seinen beiden Erfolgen in der
C-Jugend bereits den dritten deutschen Meistertitel in
Folge.
Mit nunmehr 6 Deutschen Meistertiteln in
Folge (Einzel und Mannschaft)ist er zugleich der
erfolgreichste Sportler in der Geschichte des Vereins.
Richard Hendrich, Jg. 1995 Gewichtsklasse
über 85 kg, zeigte einen tollen Wettkampf
Mit 6 gültigen Versuchen und den neuen
Bestleistungen von 94 im Reißen und 114 kg im Stoßen
steigerte er sich gewaltig und lies seinem unmittelbaren
Konkurrenten um Platz 3 den Sportschüler Krüger aus
Frankfurt an der Oder keine Chance.
Er freute sich am Ende mit dem Gewinn der
Bronzemedaille riesig über seine erste Einzelmedaille bei
einer Deutschen Meisterschaft.
Mit großen Zielen startete Philipp Greßler in
der Gewichtsklasse über 94 kg des Jahrgangs 1993. Im Reißen
gelangen ihm drei gültige Versuche und am Ende mit 114 kg
eine neue Bestleistung. Damit lag er nicht nur auf Platz 2
sondern hatte auf seinem unmittelbaren Konkurrenten Wagner
aus Hamburg bereits 9 kg Vorsprung.
Mit diesem Bonus im Rücken zeigte er auch im
Stoßen einen ganz starken Wettkampf.
Über 132 und 136 stieß er auch die neue
Rekordlast von 142 kg.
Damit erkämpfte er sich hinter dem Hessen
Solar die Silbermedaille.
Groß war seine Freude als Sie im Anschluss
der Landestrainer die Einladung zur Veranstaltung der
Thüringer Sporthilfe überreichte und er nunmehr erstmals
eine Individualförderung erhalten wird.

Sensationeller Sieg der
Gewichtheber bei den Deutschen Meisterschaften
Clemens Rose überragender
Einzelteilnehmer
Im baden württembergischen Obrigheim trafen
am vergangenen Wochenende die besten Nachwuchsgewichtheber
bei den Deutschen Meisterschaften der C Jugend aufeinander.
Und wieder gelang dem kleinen Gräfenrodaer
Verein eine schier unmögliche Leistung denn am Ende hatten
nicht die großen Leistungszentren und Sportschulen aus
Chemnitz, Leimen, Frankfurt an der Oder und Obrigheim die
Nase vorn sondern Gräfenroda schrieb wiederum Geschichte und
lies die Nachwuchszentren deutlich hinter sich zurück.
Die jungen Gräfenrodaer um das Ausnahmetalent
Clemens Rose sowie Philippe Meisinger, Jannick Oehme und
Bastian Reuß wurden Deutscher Mannschaftsmeister in der
C-Jugend vor Chemnitz und Roding (Bayern).
Ausgetragen wurde ein athletischer Mehrkampf
aus Dreisprung, Kugelschocken und Sternlauf sowie den beiden
klassischen Disziplinen des Gewichthebens Reißen und Stoßen
mit Technikbewertung. Die Einteilung der Sportler erfolgte
in Gruppen, deren Aufstellung nach aufsteigenden
Körpergewicht vorgenommen wurde.

Clemens Rose
Im Federgewicht des Jahrgangs 1997 kam es zu
einem spannenden Zweikampf um den Gruppensieg zwischen Rose
und Sadey aus Sachsen. Die beiden Leichtgewichte mit 43,3 kg
bzw. 43,7 kg Körpergewicht begeisterten mit tollen Hebungen
und hohen technischen Wertungen das Publikum. Trotz 53 kg im
Reißen und einem super Technikwert von 9,00 Punkten lag
Clemens nach dieser Disziplin mit 7,80 Punkten zurück da
Sadey 56 kg gelangen. Im Stoßen unterlag er trotz neuer
Bestleistung von 66 kg relativ deutlich da Sadey 72 kg
meisterte. Mit knapp 30 Punkten Rückstand ging es in die
Athletik. Und hier schien er im Dreisprung Sprungfedern
unter den Füßen zu haben denn er flog auf unglaubliche 9,22
m. Bestwert der Meisterschaften, Rekordwert in der C-Jugend
und fast zwei Meter weiter als sein Gegner .
In den folgenden zwei Disziplinen Schocken
11,11 m und Sternlauf 11,50 sec. beherrschte und
beeindruckte er die Konkurrenz und wurde
überlegen Deutscher Meister.
Mit 671,76 Mehrkampfpunkten übertraf er
seinen eigenen Rekordwert und wurde mit weiteren
Auszeichnungen und Pokalen überhäuft. So wurde er als bester
Teilnehmer der Meisterschaften und nochmals als
Jahrgangsbester ausgezeichnet.
Jannick Oehme startete im Mittelgewicht des
Jahrgangs 1997. Dem sympathischen jungen Athleten war bei
seiner ersten großen Meisterschaft deutlich die Nervosität
anzumerken. Schließlich trainiert er erst ein knappes Jahr
und wuchs über sich hinaus und zeigte eine für schier
unmöglich gehaltene Leistung. In der Athletik rannte er
allen davon und erreichte im Sternlauf mit 11,1 sec. den
deutschen Rekordwert in der C-Jugend. Auch im Dreisprung
glänzte er mit 8,38 m und im Schocken erreichte er 12,25 m.
Damit lag er mit knappen Rückstand auf Platz 2 nach diesen
Teildisziplinen. Im Reißen zeigte er mit 56 kg bzw. 67 kg im
Stoßen bei guten Technikwerten ebenfalls eine starke
Leistung und freute sich am Ende riesig über den Gewinn der
Bronzemedaille.
Wesentlich schwerer hatte es Philippe
Meisinger im Schwergewicht des Jahrgangs 1997.
Mit hervorragenden athletischen Werten 7,97 m
im Dreisprung und 12,60 sec. im Sternlauf begann er stark.
Im Schocken gelang ihm eine Glanzleistung. Für die 14,95 m
reichte die Hallenbreite gerade aus und er distanzierte die
Konkurrenz um fast 2 Meter.(Bestweite der Meisterschaften)
Auch er lag auf Platz 2 nach diesen Teildisziplinen. Mit 75
im Reißen und 90 kg im Stoßen wurde er noch auf Platz 4
verdrängt auch weil die anderen bessere technische
Bewertungen für ihre Hebungen erhielten.
Der jüngste im Team, Bastian Reuß, zeigte
eine starke Vorstellung im Mittelgewicht des Jahrgangs 1998.
Mit neuen Bestleistungen im Schocken 8,64 m, Sternlauf 12,70
sec. und 56 kg im Stoßen bei 8,00 Technikpunkten erreichte
er Platz 5. Tragisch war das er als leichtester
im Mittelgewicht starten musste im
Leichtgewicht wäre ihm bei seiner Leistung Platz 2 gelungen.
Wen wundert es das sich am Ende eines solch
großartigen Wettkampfes die deutschen Sportgymnasien und
Leistungszentren um die Gräfenrodaer Athleten rissen und
ihnen Angebote unterbreiteten sodass für den einen oder
anderen der Abschied am Ende der Saison in Frage kommen
wird.

Der Deutsche
Mannschaftsmeister 2011
Thüringer
Landesmeisterschaft der Jugend C/D/E in Gräfenroda
Am 01.Oktober
2011 fanden in Gräfenroda die Thüringer
Landesmeisterschaften der Jugend C/D/E im Gewichtheben
statt. Ausgetragen wurde ein athletischer Mehrkampf aus
Schlussdreisprung, Kugelschocken und Sternlauf sowie den
beiden klassischen Disziplinen des Gewichthebens Reißen und
Stoßen mit Technikbewertung. Bei den Siegerehrungen, die u.
a. vom Landrat des Ilm-Kreises, Herrn Dr. Kaufhold, dem
Bürgermeister der Gemeinde Herrn Fiebig, dem VG-
Vorsitzenden, Herrn Fleischhauer, und Herrn Volker Rusch
durchgeführt wurden konnten sich die sechzehn Teilnehmer aus
Gräfenroda über dreimal Gold, viermal Silber und viermal
Bronze freuen. Damit wurden sie der erfolgsreichste Verein
der Meisterschaften.Vor über einhundertfünfzig Zuschauern
zeige der SV 90 seine Klasse und stellte zudem mit dem
mehrfachen Deutschen Meister Clemens Rose den besten
Teilnehmer der Meisterschaften.Unter den gestrengen Augen
von drei Kampfrichtern, die die technische Umsetzung der
Versuche beim Reißen und Stoßen bewerteten, gelang Julia
Perlt im Jahrgang 2001 weiblich die erste Goldmedaille. Mit
21 Kg im Reißen und sehr guten 6,92 m im Kugelschocken
erreichte sie neue persönliche Bestleistungen. Nora Freitag
erkämpfte sich mit der Bestleistung von 28 kg im Reißen und
der tollen Weite von 8,12 m im Kugelschocken den
Silberrang.Bei den jüngsten männlichen Teilnehmern in der
E-Jugend erkämpfte sich Maximilian Kirscht mit den neuen
Bestleistungen von 14 bzw.17 kg den dritten Platz. Knapp
dahinter lag der jüngste Teilnehmer der Meisterschaften
Steven-Justin Jann der insbesondere mit einer tollen
Laufzeit von 14,97 sec. im Sternlauf glänzte.Im Jahrgang
2000 der in eine leichte und schwere Gruppe unterteilt wurde
glänzte Sascha Perlt mit Bestleistungen in allen Disziplinen
und erkämpfte souverän die Goldmedaille. Mit 34 kg im Stoßen
gelang es ihm erstmals sein eigenes Körpergewicht zur
Hochstrecke zu bringen. Dritter wurde überraschend in seinem
erst zweiten Wettkampf mit sehr guten athletischen Werten
Marius Müller vom SV 90. Im Jahrgang 1999 gab es einen
spannenden Dreikampf um den Sieg zwischen Konrad Rose und
Mark Griebel vom SV 90 sowie Losereit aus Herbsleben. Konrad
Rose dominierte das Kugelschocken und erreichte hier mit
206,11 Punkten den Bestwert der Meisterschaften. Damit
sicherte er sich Rang 3. Zweiter wurde mit persönlichen
Bestwerten in allen athletischen Disziplinen und 38 bzw. 48
kg Mark Griebel. Fritz Heyer wurde mit dem höchsten
Technikwert beim Reißen von 8,00 Punkten bei 30 kg fünfter
in diesem starken Jahrgang. Bastian Reuß gelang mit
Bestleistungen in allen athletischen Disziplinen und sehr
guten 46 kg im Reißen (Bl.) der Silberrang im Jahrgang 1998.
Den spannendsten Wettkampf gab es im Jahrgang 1997 männlich.
Hier dominierten die Gräfenrodaer Athleten die
Meisterschaften. Obwohl mit Athleten aus Suhl und Herbsleben
weitere Medaillengewinner der letzten Deutschen
Meisterschaften am Start waren. Im Dreisprung flogen die
drei Gräfenrodaer der Konkurrenz um Meter davon und
erreichten als einzige Werte jenseits der 8 Meter. Clemens
Rose ereichte 8,76, Jannick Oehme 8,40 und Philippe
Meisinger 8,33 m. Gleiches beim Kugelschocken. Hier
erreichte Meisinger mit 14,00 m die Tageshöchstweite. Auch
die beiden anderen ereichten Weiten über 10 m Oehme 12,24
und Rose 11,06 m. Den Sternlauf gewann Oehme mit der
Tagesbestzeit von 11,2 sec. knapp vor Rose und Meisinger.
Während Rose mit 50 kg im Reißen und 63 kg(Bl.) im Stoßen
nicht mehr zu halten war gab es dahinter ein Kopf an Kopf
Rennen zwischen Oehme und Meisinger. Mit Bestleistung im
Reißen von 56 kg und 67 kg im Stoßen wurde Oehme
sensationell zweiter in diesem Jahrgang. Meisinger wurde mit
den höchsten Lasten der Meisterschaften von 76 bzw. 90 kg
bei hervorragender technischer Ausführung mit 8,0 bzw. 8,5
Technikpunkten und nur einem Punkt Rückstand Dritter. Rose
erhielt für seine 63 kg Stoßen eine Technikbewertung von 9,0
Punkte (Tageshöchstwert) und übertraf mit 662,96 Punkten den
von ihm aufgestellten deutschen Rekordwert in der C-Jugend
beträchtlich. Damit erkämpfte er sich die Goldmedaille. Die
guten Ergebnisse der Gräfenrodaer Teilnehmer komplettierten
Tarek Schellhorn 4. Jg. 2001 ( Reißen 12, Stoßen 16 kg),
Sebastian Nützel 6. Jg. 1998 ( 24 kg,23 kg) und Jakob
Liebchen 7. Jg.1998 ( 16 bzw. 18 kg) Der SV 90 Gräfenroda
bedankt sich bei allen Sponsoren, Eltern und fleißigen
Helfern, die bei der Vorbereitung und Durchführung der
Meisterschaft mitgeholfen haben.
Ergebnisse
 |
|
Erfolgreiche Deutsche
Meisterschaften für den SV 90

Knapp zwei
Wochen nach dem sensationellen Abschneiden der C-Jugend
Gräfenrodas bei den deutschen Meisterschaften gelang auch
den 5 teilnehmenden Sportlern der A/B Jugend ein
hervorragendes Ergebnis. Am vergangenen Wochenende gewannen
Sie in Ladenburg ,Baden Württemberg bei den Deutschen
Meisterschaften im Gewichtheben 1 mal Gold ,1 mal Silber und
2 mal Bronze. Komplettiert wurde das hervorragende Thüringer
Ergebnis noch von einer weiteren Goldmedaille für Feix aus
Suhl und einer Silbermedaille für Schreck aus Sömmerda.Diana
Lorenz hatte dieses mal keine Mühe ihr angestrebtes
Körpergewicht zu erreichen und startete planmäßig in der
Gewichtsklasse bis 58 kg des Jahrgangs 1992.Mit 46 kg im
Reißen und 55 kg im Stoßen erreichte Sie ein hervorragendes
Ergebnis und wurde zum vierten mal in Folge Deutsche
Meisterin.Groß war ihre Freude als Sie im Anschluss vom
Landestrainer die Einladung zur Veranstaltung der Thüringer
Sporthilfe überreicht bekam und nunmehr erstmals eine
Individualförderung erhalten wird.Lydia Zander startete in
der Gewichtsklasse bis 53 kg des Jahrgangs 1995. Ihr war die
Aufregung deutlich anzumerken und die Trainer waren froh,
das Sie das aufgelegte Anfangsgewicht von 34 kg im Reißen
sicher bewältigte. Mit den erreichten 37 kg im zweiten lag
Sie bereits auf Medaillenkurs.Im Stoßen zeigte Sie ihre
Stärken mit drei gültigen Versuchen und distanzierte die
drittplazierte aus Weiden am Ende deutlich und sicherte sich
überglücklich mit Silber ihre erste Einzelmedaille.Es folgte
die spannendste Entscheidung der Meisterschaften in der
Gewichtsklasse bis 69 kg des Jahrgangs 1995. Bei den
qualifizierten 10 Teilnehmern deutete sich schon im Vorfeld
ein Kopf an Kopf Rennen um den Sieg ab. Nach ihren gültigen
Anfangsversuchen ereichten Berthold/ Magdeburg, Marko
Meiselbach/ SV 90, Jackwerth/ Roding jeweils 80 kg und
Scheidemann/Frankfurt 79 kg im Reißen. In den dritten
Versuchen zeigten die ersten sieben alle Nerven und konnten
die aufgelegten Lasten nicht unter Kontrolle bringen. Im
Stoßen das gleiche Bild, die vier erstplazierten bewältigten
jeweils ihre Anfangsversuche von 95 kg. Scheidemann
scheiterte zwei mal an 98 kg und somit hatte Meiselbach die
Bronzemedaille geschafft. Die aufgelegten 99 kg im zweiten
konnte Meiselbach nicht bewältigen aber auch die
Konkurrenten aus Magdeburg und Roding scheiterten an 100 kg
im Zweiten. Der dritte brachte die Entscheidung. Berthold
brachte die 100kg zur Hochstrecke ,Meiselbach scheiterte
trotz größter Kraftanstrengung knapp an dieser Last und
Jackwerth steigerte nochmals auf 101 kg und gewann damit
Gold vor Berthold und Meiselbach.Richard Hendrich, Jahrgang
1995 Gewichtsklasse über 85 kg, lag nach den verpassten
dritten Versuch im Reißen schon relativ deutlich hinter den
drei führenden zurück.Im Stoßen zeigte der zweitplazierte
Höwler /Frankfurt ungeahnte Schwächen und erreichte erst im
dritten Anlauf mühevoll 100kg. Hendrich meisterte die
Anfangslast von 99 kg und die neue Bestleistung von 104 kg
im zweiten mühelos. Nun wurde von den Trainern gerechnet und
108 kg aufgelegt die für eine Medaille reichen würden. Mit
ungeheuerlichen Kraftaufwand gelang es Hendrich diese große
Last umzusetzen und er war jetzt nur noch einen
Wimpernschlag von der erträumten Medaille entfernt. Aber
durch eine winzige Unkonzentriertheit konnte er diese Last
beim Ausstoßen nicht kontrollieren und erreichte am Ende mit
knappen Rückstand den vierten Platz. Mit großen Zielen
startete Philipp Greßler in der Gewichtsklasse über 94 kg
des Jahrgangs 1993. Im Reißen gelang ihm im zweiten Versuch
die neue Bestleistung von 111 kg.Im Stoßen das diesmal nicht
optimal verlief standen am Ende 130 kg zu Buche womit er
sich die Bronzemedaille im Schwergewicht seines Jahrgangs
erkämpfte. |
|
|
|
SV 90 Gräfenroda-
Deutscher
Meister
2010-
Einzel und
Mannschaft
Sensationeller Sieg bei den
Deutschen Meisterschaften

Im
idyllischen hessischen Pfungstadt trafen am vergangenen
Wochenende die besten 130 Nachwuchsgewichtheber bei den
Deutschen Meisterschaften der C Jugend aufeinander. Und
diese staunten am Ende nicht schlecht. Nicht die großen
Leistungszentren und Sportschulen in Chemnitz, Leimen,
Frankfurt an der Oder und Obrigheim hatten am Ende die Nase
vorn sondern ein kleiner Thüringer Verein schrieb
sensationell Geschichte. Mit noch nie dagewesenen 300
Mehrkampfpunkten Vorsprung gewannen die jungen Gräfenrodaer
Gewichtheber Rose, Holtmann, Meisinger und Griebel die
Deutsche Mannschaftsmeisterschaft in der C-Jugend. Sie
stellten zudem mit Clemens Rose (Jg. 97)und Philipp Griebel
(Jg. 96) die besten Einzelteilnehmer. Ausgetragen wurde ein
athletischer Mehrkampf aus Dreisprung, Kugelschocken und
Sternlauf sowie den beiden klassischen Disziplinen des
Gewichthebens Reißen und Stoßen mit Technikbewertung. Die
Einteilung der Sportler erfolgte in Gruppen, deren
Aufstellung nach aufsteigenden Körpergewicht vorgenommen
wurde. Im Federgewicht des Jahrgangs 1997 kam es wiederum zu
einem spannenden Zweikampf um den Gruppensieg zwischen Rose
und Sadey aus Sachsen. Die beiden Heberflöhe mit 35,5 kg
bzw. 38,4 kg Körpergewicht begeisterten mit tollen Hebungen
und hohen technischen Wertungen das Publikum. Rose gewann
das Reißen mit 43 kg und einem super Technikwert von 8,66
Punkten. Im Stoßen unterlag er nur knapp bei erreichten 55
kg. Danach demonstrierte er eindrucksvoll sein athletisches
Können. Mit 12,0 sec. im Sternlauf, 8,04 m im Dreisprung und
9,10 m im Kugelschocken beherrschte er seine Gegner. Die 192
Punkte im Schocken blieben selbst in der A/B-Jugend bisher
unerreicht. Mit 643,24 Mehrkampfpunkten erreichte er das
höchste Gesamtergebnis und zudem mit 304,62 Punkten das
beste Ergebnis beim Reißen und Stoßen aller Teilnehmer. Er
krönte seine Leistung mit dem deutschen Meistertitel im
Federgewicht. Wesentlich schwerer hatte es Philippe
Meisinger im Schwergewicht des Jahrgangs 1997. Mit
hervorragenden athletischen Werten u.a.13,05 m im Schocken
und 7,81 m im Dreisprung lieferte er sich ein Kopf an
Kopfrennen mit Athleten aus Sachsen-Anhalt und
Baden-Württemberg. Mit 67 kg im Reißen und 80 kg im Stoßen
gelang ihm bei seiner ersten großen Meisterschaft mit dem
Gewinn des deutschen Vizemeistertitels ein großer
Achtungserfolg und von ihm wird in der Zukunft noch viel zu
erwarten sein. Nico Holtmann startete im Federgewicht
des Jahrgangs 1996. Eine Verletzung erlaubte bei ihm nur
eine kurze Wettkampfvorbereitung und an eine
Titelverteidigung war nicht zu denken. Nach großem Kampf und
Einstellung seiner Bestleistung im Reißen von 49 kg
schwanden seine Kräfte und mit letztem Einsatz beim Stoßen
gelangen ihm 61 kg. In der Athletik zeigte er seine Stärken
und gewann den Sternlauf und den Dreisprung. Damit erkämpfte
er sich noch die Bronzemedaille in seiner Gewichtsklasse. Im
Vollbesitz seiner Kräfte hätte er um den Sieg mitkämpfen
können war aber für die Mannschaftswertung unverzichtbar.
Einen hervorragenden Start hatte Philipp Griebel im
Mittelgewicht des Jahrgangs 1996. Die athletischen
Disziplinen dominierte er, besonders im Sternlauf erreichte
er mit 11,45 sec. den Bestwert der Meisterschaften. Im
Reißen begann er ebenfalls sehr konzentriert und erreichte
mit der höchsten Last seiner Gruppe von 81 kg aber nur Platz
2. Völlig unverständlich erhielt er für diese tolle Leistung
nur eine mäßige technische Bewertung und auch alle Proteste
der Trainer scheiterten. Im Stoßen begann er seinen ersten
Versuch bei 95 kg. Zu diesem Zeitpunkt hatten alle Athleten
seiner Gruppe längst den Wettkampf beendet. Unbeeindruckt
von den Wertungen beim Reißen demonstrierte er seine Stärken
und legte 100 kg im zweiten nach sowie die Rekordlast im
Dritten von 103 kg.Aufgund so einer Dominanz in dieser
Teildisziplin brach nun auch der Bann bei den Kampfrichtern.
Sie bewerteten den letzten Versuch mit der Tageshöchstnote
im Stoßen von 8,66 Punkten und Philipp erreichte damit Platz
1 sowie in der Gesamtwertung den Bestwert des Jahrgangs
1996. Mit zwei mal Gold, einmal Silber sowie einmal Bronze
und dem sensationellen Mannschaftsgold gelang dem SV 90 ein
hervorragendes Abschneiden bei diesen Meisterschaften. Einer
der Besten des SV 90, Philipp Griebel, wurde im Anschluss
auf seinen ersten Bundeskaderlehrgang verabschiedet und wird
zum Abschluss der Saison an die Sportschule nach Oberhof
wechseln. |
Ein Feuerwerk an Bestleistungen
|
An den
Kreissportspielen des Landkreises Gotha am 15.10.2010 nahmen
sieben Sportler des SV 90 Gräfenroda teil. Knapp 2 Wochen
vor den Deutschen Meisterschaften in Pfungstadt bzw.
Ladenburg präsentierten sich die jungen Heber in einer
hervorragenden Form. Insbesondere die Sportler der C-Jugend
–die ihren im vorigen Jahr erkämpften Mannschaftstitel bei
den Meisterschaften verteidigen wollen glänzten mit vielen
guten Hebungen. Einen großen Leistungssprung machte auch
Fritz Heyer im Jahrgang 1999. Mit den neuen Bestleistungen
von 30 kg im Reißen und 38 kg im Stoßen belegte er Platz 1
und verbesserte seine Zweikampfleistung um 7 kg.
Im
Jahrgang 1997 dominierte Clemens Rose mit der neuen
Bestleistung von 43 kg im Reißen und 55 im Stoßen. Zweiter
wurde sein immer stärker werdender Vereinskamerad Philippe
Meisinger dem die neuen Bestleistungen von 70 bzw.82 kg
gelangen. Philipp Griebel dem als einzigen alle Versuche
gelangen setze im Reißen mit einem weiteren gelungen vierten
Versuch große Maßstäbe. Er gewann im Jahrgang 1996 mit den
neuen Bestleitungen von 83 kg bzw. 103 kg deutlich vor Nico
Holtmann dem 44 bzw. 59 kg gelangen. Der Bundeskaderathlet
geht nun als Titelverteidiger und großer Favorit bei den
Deutschen Meisterschaften an den Start. Marko Meiselbach
gewann den Wettkampf im Jahrgang 1995 mit den neuen
Bestleistungen von 80 bzw. 97 kg vor seinem Vereinskameraden
Richard Hendrich. Dieser überzeugte mit neuer Bestleistung
von 80 kg im Reißen und 100 kg im Stoßen. |
Erfolgreicher Härtetest für Gräfenrodas
Gewichtheber
|
Am 18. Internationalen
Günther Stapfer Gedächtnissturnier vom 03. bis 04. September
2010 in Ranshofen/Österreich nahmen über einhundertdreißig
Athleten aus Bulgarien, Ungarn, Tschechien, Frankreich,
Luxemburg, Österreich und Deutschland teil. Den neun
Teilnehmern des SV 90 Gräfenroda gelang es beim größten
internationalen Jugendturnier Europas neben vielen guten
Platzierungen dreimal Silber und einmal Bronze zu erkämpfen.
Dieser Wettkampf war für die jungen Gräfenrodaer zugleich
ein erster Härtetest auf die in den folgenden Monaten
stattfindenden deutschen Meisterschaften. Gewertet wurde
nach der Sinclairwertung die erfahrungsgemäß schwereren
Athleten zugute kommt. Nach nur kurzer Vorbereitungszeit
glänzten die beiden Gräfenrodaer Konrad Rose und Mark
Griebel im Jahrgang 1999. Während Mark mit 30 kg nach dem
Reißen mit nur knappen Rückstand auf Platz 1 bereits auf
Medaillenkurs lag belegte Konrad noch Platz 5. Im Stoßen
erreichten beide neue Bestleistungen und Mark gelang mit 43
kg sogar die höchste Last in seinem Jahrgang. Damit sicherte
er sich Platz 2.Mit dem letzen Versuch im Stoßen gelang
Konrad die neue Bestleistung von 32 kg. Der Heberzwerg der
gerade einmal 26,9 kg auf die Waage brachte krönte damit
seine hervorragende Leistung mit Platz 3. Bastian Reuß
erkämpfte sich als bester deutscher Teilnehmer im Jahrgang
1998 männlich mit tollen Bestleistungen von 32 bzw. 41 kg
Platz vier hinter Hebern aus Tschechien und Österreich.
Einen starken Auftritt hatte Clemens Rose im Jahrgang 1997.
Mit den neuen Bestleistungen von 41 bzw. 54 kg lag das
Leichtgewicht (Körpergewicht 36,1 kg) lange in Führung. Er
konnte allerdings dem bärenstarken Auftritt des siegreichen
Walther aus Sangerhausen der mit 71,1 kg fast das doppelte
Körpergewicht auf die Waage brachte nichts mehr
entgegensetzen da seine Versuche zu diesem Zeitpunkt bereits
abgeschlossen waren. Am Ende freute er sich über Platz 2.
Philippe Keith gelangen mit 65 und 79 kg neue persönliche
Bestleistungen. Nach dem Reißen lag er sensationell auf
Platz 3 musste aber im Stoßen noch zwei Athleten aus Ungarn
bzw. Deutschland vorbeiziehen lassen und belegte am Ende
Platz 5. Sichtlich schwerer hatten es die beiden
Gräfenrodaer deutschen Meister Philipp Griebel und Nico
Holtmann im Jahrgang 1996. Im am stärksten besetzen Jahrgang
erreichten beide im Reißen neue Bestleistungen von 77 bzw.
47 kg, lagen damit aber nur auf den Plätzen zwei und sieben
nach dieser Teildisziplin. Im Stoßen gelang es Nico nicht
die neue Bestleistung von 64 kg zur Hochstrecke zu bringen
und er fiel mit gestoßenen 61 kg auf Platz 10 zurück.
Der führende Ungar Fekete begann auch im Stoßen stark und
legte 88 kg vor. Philipp ging hoch konzentriert an das
Stoßen und meisterte die ersten beiden Versuche von 92 und
96 kg (BL) mühelos. Im dritten Versuch lies er erstmals 100
kg auflegen. Unter großer Kraftanstrengung meisterte er auch
diese neue Rekordlast. Mit knappen Rückstand erkämpfte er
sich damit Platz 2 hinter dem Ungar Fekete. Einen starken
Auftritt hatte Marko Meiselbach im Jahrgang 1995 männlich.
Nach dem Reißen lag er mit persönlicher Bestleistung von 75
kg auf Platz vier. Im Stoßen ereichte er ebenfalls eine neue
Bestleistung von 96 kg und lag am Ende mit Platz 4 nur knapp
hinter den Podestplätzen. Im Jahrgang 1993 hatte das
Schwergewicht des SV 90,Philipp Greßler, einen starker
Auftritt. Mit den neuen Rekordlasten von 109 bzw. 137 kg,
was eine weitere Steigerung seiner Bestwerte um 10 kg
bedeuteten, erkämpfte er sich Platz 6 und war zweibester
deutscher Teilnehmer in diesem Jahrgang.
|
XX. Thüringer
Steinhebermeisterschaft 2010

Ergebnisse

Westdeutsche
Mehrkampfmeisterschaft am 12.06.2010 in Gräfenroda

Ergebnisse
Es werden für
die Westdeutsche Mehrkampfmeisterschaft T-Shirts bestellt.
Damit genügend T-Shirts vorrätig sind, bitten wir die
Vereine bei bedarf eine Vorbestellung beim SV 90 Gräfenroda
zu machen.

|
Thüringer Auswahl wurde Deutscher Vizemeister

Die
idyllische Stadt Rodewisch inmitten des Vogtlandes war vom
26. bis 27 März 2010 erneut Austragungsort der Deutschen
Meisterschaften der Landesauswahl-mannschaften der C-Jugend
im Gewichtheben. An den Wettkämpfen nahmen acht
Landesverbände teil. Ausgetragen wurde ein athletischer
Mehrkampf aus Reißen und Stoßen mit Technikbewertung sowie
Sternlauf, Schocken und Dreisprung. Da alle Landesverbände
ihre besten Athletinnen und Athleten geschickt hatten, war
ein spannender Wettkampf garantiert. Aufgrund ihrer
gezeigten Leistungen wurden in die Landesauswahl Thüringens
mit Rose, Holtmann und Griebel drei Starter vom SV 90
Gräfenroda berufen. Die Thüringer Auswahl, welcher vor einem
Jahr ausnahmslos aus Sportlern vom SV 90 bestand trat als
Titelverteidiger an. In den fünf Gruppen, deren Aufstellung
nach aufsteigendem Körpergewicht vorgenommen wurde, nahm je
ein Athlet aus einem Bundesland teil. In der ersten Gruppe
kam es zu einem spannenden Zweikampf um den Gruppensieg
zwischen Rose und Sadey aus Sachsen. Die beiden Heberflöhe
mit 33,5 kg bzw. 36,9 kg Körpergewicht begeisterten mit
tollen Hebungen und hohen technischen Wertungen das
Publikum. Rose lag nach erreichten 35 kg im Reißen bereits
mit 19 Punkten Rückstand auf Platz 2. Im Stoßen gelang es
ihm mit drei gültigen Versuchen und am Ende 47 kg bei 7,93
Technikpunkten leicht aufzuholen. Was danach folgte war eine
eindrucksvolle Demonstration seines athletischen Könnens.
Mit 11,6 sec. im Sternlauf, 8,00 m im Dreisprung und 8,18 m
im Kugelschocken drehte er den Wettkampfverlauf. Mit 28,12
Punkten Vorsprung gewann er die Entscheidung in Gruppe 1
wurde bester Athletiker und zweiter in der
Gesamteinzelwertung. In der Gruppe zwei trat Nico Holtmann
an. Mit starken technischen Bewertungen, sechs gültigen
Hebungen und am Ende 45 bzw. 58 kg führte er seine Gruppe
vor dem Sachsen Schmiedel nach diesen Teildisziplinen an. In
der Athletik lieferten sich beide einen spannenden Kampf um
den Sieg. Während nach dem Sternlauf Schmiedel in der
Gruppenwertung führte, drehte Holtmann dies nach dem
Dreisprung mit neuer Bestleistung von 7,79 m.Das
abschließende Schocken brachte die knappe Entscheidung
zugunsten des Sachsen. Mit Platz 2 erreichte er ein
hervorragendes Ergebnis und brachte Thüringen damit auf
Medaillenkurs. Nach der Zwischenbilanz deutete sich ein Kopf
an Kopf Rennen zwischen dem Titelverteidiger Thüringen,
Sachsen und der Pfalz an. In Gruppe drei in der ausnahmslos
weibliche Teilnehmerinnen antraten blieb die Sömmerdaerin
Noa hinter ihren Möglichkeiten und verpasste es mit Platz 8
den Anschluss zu halten. Vierter Starter für Thüringen war
Günther vom Breitunger AV. Nach guter Athletik lag er
aussichtsreich auf Platz 4 konnte aber aufgrund technischer
Probleme beim Gewichtheben keinen Boden gutmachen und
belegte mit knappen Rückstand den vierten Platz. In der
letzten Gruppe startete Griebel vom SV 90. Er begann
zunächst mit der Athletik. Die 11,5 Sekunden im Sternlauf
und 8,20 m im Dreisprung waren die besten Werte der
Meisterschaft. Auch im Kugelschocken erreichte er dass beste
Ergebnisse seiner Gruppe. Im Reißen und Stoßen zeigte er
eindrucksvoll das er der derzeit beste Nachwuchsheber in der
C/D-Jugend Deutschlands ist. Ihm gelangen 6 gültige Versuche
und die neuen Bestleistungen von 73 kg im Reißen und 93 kg
im Stoßen. Für seinen letzten Stoßversuch erhielt er die
Traumnote von 8,60 Technikpunkten. Griebel brachte Thüringen
damit zurück auf Medallienkurs.Denkbar knapp am erneuten
Gold vorbei gelang den Thüringern wiederum ein
sensationeller Erfolg mit dem Gewinn des Vizemeistertitels
knapp hinter Sachsen und vor der Pfalz. Philipp Griebel
wurde zudem als bester Athlet und bester Techniker der
Meisterschaften geehrt.Knapp
dahinter landete sein Vereinskamerad Clemens Rose. Beiden
gelang es als einzige über 600 Gesamtpunkte zu erreichen. |
|
Griebel wurde bester
Techniker beim Henneberg-Pokal
Am Wettkampf um den
Henneberg Pokal in Schleusingen nahmen am vergangenen
Wochenende zwölf Gewichtheber des SV 90 Gräfenroda teil.
Mit viermal Gold, zweimal Silber und zweimal Bronze gelang
es den jungen Sportlern den erfolgreichsten Verein zu
stellen und viele der begehrten Pokale mit nach Hause zu
nehmen.Unter den gestrengen Augen von drei Kampfrichtern die
die technische Bewertung der jeweils drei Versuche des
Reißens und Stoßens vornahmen gelang Nora Freitag mit 21kg
im Reißen und 28kg im Stoßen im Jahrgang 2001 weiblich der
erste Sieg. Zweite wurde ebenfalls vom SV 90 Julia Perlt mit
neuer Bestleistung im Reißen von 11kg. Mit 6 gültigen
Versuchen und neuer Bestleistung von 36 kg im Stoßen lag
Mark Griebel im Jahrgang 1999 lange in Führung. Mit dem
letzten Versuch im Stoßen gelang es Losereit aus Herbsleben
noch Mark auf Platz 2 zu verdrängen. Knapp dahinter konnte
sich Konrad Rose mit toller Steigerung im Stoßen und neuen
Bestleistungen von 22 bzw. 29 kg noch den dritten Platz
erkämpfen.

Julia
Perlt
Konrad Rose
Bastian Reuß (Jg. 98 m)
gelang es erstmals den begehrten Hennebergpokal vor seinem
Dauerkontrahenten Kühnhold aus Schleusingen zu erkämpfen.
Dabei glänzte er mit 6 gültigen Versuchen und neuen
Bestleistungen von 26 bzw. 36 kg. Einen großartigen
Wettkampf zeigte Clemens Rose im Jahrgang 1997 männlich. Ihm
gelangen diesmal nicht nur alle Versuche sondern er konnte
mit 37 im Reißen, 48 im Stoßen und 85 kg im Zweikampf gleich
drei neue Landesrekorde in der Gewichtsklasse bis 35 kg der
C-Jugend aufstellen. Damit erkämpfte er sich Platz 1 in
seinem Jahrgang und wurde zweiter in der Gesamtwertung aller
Jahrgänge. Einen hervorragenden Wettkampf zeigte Philipp
Griebel (Jg. 96 m) Mit 70 kg im Reißen und 90 kg im Stoßen
gelang dem Bundeskaderathleten ein klarer Sieg in diesem
Jahrgang. Die von den Kampfrichtern gegebenen 7,5 bzw. 7,6
Punkte (15,1 Gesamtpunkte) war der beste technische
Gesamtwert des Wettkampfes. Aufgrund dieser Leistungen wurde
er mit dem Pokal für den besten Sportler des Hennebergpokals
geehrt. Sein Vereinskamerad Nico Holtmann lag nach dem
Reißen nur auf Platz 4.Mit großem Kampfgeist und 58 kg im
Stoßen konnte er sich mit seinem letzen Versuch noch Platz 3
erkämpfen.

Mark Griebel
Bastian Reuß
Weitere gute Platzierungen
gelangen als Fünften Fritz Heyer (Jg. 99), Philippe Keith
als Sechsten im Jahrgang 97,Sascha Perlt als Achten (Jg.
2000)und Frank Mönchmeier als Zehnten im Jahrgang 97.Das
Gräfenrodaer Trio Griebel, Rose und Holtmann wird nunmehr
gemeinsam mit dem Breitunger Günther und der Sömmerdaerin
Noa in der Landesauswahl das Land Thüringen bei den
Deutschen Meisterschaften in Rodewisch vertreten und hofft
auf eine Titelverteidigung nach dem historischen Sieg als
Vereinsmannschaft im vergangenen Jahr. |
|
Wahlversammlung des SV 90 Gräfenroda

Am
gestrigen Donnerstag, mitten in den Entscheidungen des
Damenstaffelrennens bei Olympia trafen sich die Sportler des
SV 90 in der Kegelbahn zu ihrer Jahreshauptversammlung, die
Satzungsgemäß alle 2 Jahre zur Neuwahl des Vorstandes
auffordert. Bilanz über die vergangene Wahlperiode und das
zurückliegende Geschäftsjahr wurde gezogen.
Vereinsvorsitzender Achmed Gundelwein konnte den anwesenden
Mitgliedern berichten, dass der SV 90 mit seinen
Wettkampforientierten Abteilungen, Sektionen zu den
stärksten des Ilm-Kreises gehören. Vor allem die
Nachwuchsarbeit bei den Gewichthebern, der Abteilung
Tischtennis und den Skisportlern haben durch die gute
Zusammenarbeit mit den Kindergärten und der Grundschule ein
sicheres Fundament. Daher auch der Dank an die
Kindergartenleitung Frau Abendroth und die verantwortliche
Sportlehrerin Frau Cyriax. Basierend natürlich auch auf der
breiten Übungsleiter und Trainerarbeit zählt nicht nur
Quantität sonder auch Qualität zu den Ansprüchen ihrer
Arbeit. Das der SV 90 dabei mit der geringsten Unfallquote
behaftet ist zeugt ebenfalls vom guten Ausbildungsstand.
Bilanz wurde gezogen über Getanes und anstehende Aufgaben.
Dabei wurde
sichtbar, dass sich die Vereinsleitung mit der Verjüngung
sehr gut getan hat. Neuer Schwung mit Christian Reuß und
Nico Höhn brachten viel Anerkennung in den gezeigten
Aktivitäten, wie zum Beispiel bei der Ortsmeisterschaft im
Kegeln mit insgesamt 24 Mannschaften.
Bei einer
Neuauflage wird sogar mit einem zunehmenden Interesse
gerechnet. Wenig erfreut ist man da bei den Skisportlern,
die im Kampfrichterwesen mehr bewegen sollten, denn bei den
anstehenden internationalen Ereignissen vor der Haustür, in
Oberhof, wird auch in Zukunft jede Hand, jeder Mann/ Frau
gebraucht so die Einschätzung des Abteilungsleiters Ski. Der
detaillierte Bericht der verantwortlichen Kassenwarte zeigte
eine gute Bilanz zwischen den Einnahmen und Ausgaben.
Sichtbar wurde, dass die Kegelbahn und der Vereinsbus die
meisten Kosten verursachen, aber auch wiederum den größten
Nutzen für das homogene Vereinsleben und darüber hinaus auch
für den Ort selbst bringen. Ein weitere Diskussionspunkt die
anstehenden Veranstaltungen mit der Durchführung des
Inline-Technik-Sprint, der Festwoche 20 Jahre Vereinsleben
in Gräfenroda. Dazu noch ein Oldtimertreffen des ADAC.
Ein
Tagesordnungspunkt war die Ehrung verdienstvoller Mitglieder
des SV 90.
Vom
Vorstand entsprechen einer Ehrenordnung konnten
ausgezeichnet werden:
Mit der
Dank und Annerkennungsurkunde
Nico Höhn,
Conni Bartoholome, Daniel Eschrich, Gudrun Nüchter und
Thomas Schröder.
Mit der
Ehrenurkunde des SV 90
Karin
Meister, Christian Reuß, Corina Lindner, Martina Holtmann,
Sabine Gundelwein, Beate Kümmerling und Bernhard Schilling.
Die
Ehrennadel des Vereins erhielten:
Gabriele
Schneider, Rene Holtmann und Ulrich Schneider
Die Wahl
des neuen Vorstandes wurde vom Sportfreund Frank Fiebig
geleitet.
Die neue
Leitung besteht aus dem wiedergewählten
1.
Vorsitzenden
Achmed Gundelwein
1.
stellvertretenden Vorsitzenden Norbert
Erdmann
2.
stellvertretenden Vorsitzenden Ulrich
Schneider
Kassenwart
Karin Meister
Stellvertretenden Kassenwart Christian
Reuß
Schriftführer
Martina Holtmann
Jugendwart
Michael Holtmann
Mit dem
Schlusswort, in dem sich der alte, neue Vorsitzende, Achmed
Gundelwein, für das aufgezeigte Vertrauen bedankte, wurde
die Veranstaltung beendet.
|
Einladung zur
Mitgliederversammlung

|
Nachruf

Klaus-Dieter Huhn

Klaus-Dieter
Huhn aus Gräfenroda hat uns für immer verlassen

Klaus-Dieter gehörte zu den acht Gründungsmitgliedern der
Sektion Gewichtheben.
Tausend Worte können nicht sagen, wie groß die Bestürzung
war,
die unsere Herzen stocken ließ, als du plötzlich gehen
musstest!
Tausend Worte können nicht beschreiben,
wie tief die Trauer in den Herzen derer liegt, die dich
lieben, die dich kennen.
Tausend Gedanken werden dich begleiten auf deiner Reise
durch die Unendlichkeit.
Tausend Gedanken, in denen du bei uns bist, bis in alle
Ewigkeit!
|
|
Toller Saisonabschluss für Gräfenrodas
Gewichtheber

Am traditionellen Thüringen
Pokal nahmen fünfzehn Sportler des SV 90 Gräfenroda
erfolgreich teil. In den Disziplinen Kugelschocken,
Schlussdreisprung sowie Reißen und Stoßen wurden die Besten
ermittelt.Trotz verletzungsbedingtem Ausfall einiger
Leistungsträger wurde der SV 90 mit fünfmal Gold und je
zweimal Silber und Bronze erfolgreichster Verein.Im Jahrgang
2001 (weiblich) gewann Nora Freitag mit neuen Bestleistungen
von 21 kg im Reißen sowie 26 kg im Stoßen vor ihrer
Vereinskameradin Julia Perlt der in ihrem ersten Wettkampf
sechs gültige Versuche und am Ende 9 bzw. 11 kg gelangen.Ihr
Bruder Sascha Perlt konnte mit 8 bzw. 11 kg ebenfalls
überzeugen und erkämpfte sich damit Platz 5 im Jahrgang 2000
(männlich).

Julia Perlt
Sascha Perlt
Im Jahrgang 1999 (m) wurde
Konrad Rose mit neuen Bestleistungen von 20 bzw. 28 kg
zweiter vor seinem Vereinskameraden Mark Griebel der 29 (BL)
und 33 kg hob. Fritz Heyer steigerte sich auf 23 bzw. 28 kg
und wurde fünfter in diesem starken Jahrgang. Bastian Reuß
überzeugte mit guten athletischen Werten und Bestleistungen
von 25 bzw. 35 kg. Damit erkämpfte er sich überlegen Platz 1
im Jahrgang 1998 (m). Dass Clemens Rose nach langer
krankheitsbedingter Trainingspause so überzeugend gewinnen
konnte hätte niemand für möglich gehalten. Das Leichtgewicht
des SV 90 Gräfenroda glänzte mit neuem Thüringer
Landesrekord der C-Jugend im Reißen von 36 kg
(Gewichtsklasse bis 35 kg). Im Stoßen erreichte er 44 und
scheiterte nur knapp am neuen Rekordwert von 47 kg. Mit
584,14 Mehrkampfpunkten wurde er erster seines Jahrgangs und
bester Teilnehmer des Wettkampfes. Philippe Keith steigerte
im gleichen Jahrgang seine Bestleistungen um 33 kg auf 52
bzw. 55 kg. Damit erkämpfte er sich Rang vier. Den sechsten
Platz belegte Frank Mönchmeier mit 11 bzw. 15 kg. Den
Wettkampf des Jahrgangs 1996 gewann Nico Holtmann mit 43 kg
im Reißen und neuer Bestleistung von 57 kg im Stoßen. Damit
gelangen ihm erstmals 100 kg im Zweikampf. Benjamin Bauer
wurde mit 22 bzw. 24 kg (jeweils BL) vierter.In einem
spannenden und dramatischen Wettkampf im Jahrgang 1995 (m)schenkten
sich Marko Meiselbach vom SV 90 und Bastian Noßmann aus
Herbsleben nichts. Marko führte nach dem Schocken knapp,
welches Bastian nach dem Sprung ausgleichen konnte und
nunmehr vorn lag.

Clemens
Rose
Marko Meiselbach
Trotz neuer Bestleistung von
70 kg im Reißen gelang es Marko nur wenig aufzuholen. Die
Entscheidung brachte der letzte Versuch im Stoßen. Marko
gelang es in diesem Versuch mit einer unglaublichen
Steigerung seiner Bestleistung um 8 auf 92 kg Noßmann noch
den sicher geglaubten Sieg zu entreisen. Dritter wurde mit
neuen Bestleistungen von 72 bzw. 86 kg Richard Hendrich vor
Chris Feitag der mit 44 bzw. 58 kg ebenfalls neue Bestwerte
erreichte. |
|
Empfang der Deutschen Meister beim
Bürgermeister

Dass im SV 90 Gräfenroda eine hervorragende
Jugendarbeit im Gewichtheben geleistet wird, hatte schon der
Sieg beim Jugendländerpokal im Frühjahr gezeigt. Dies wurde
jedoch bei den Deutschen Meisterschaften bei weitem getoppt,
stellten doch die Gräfenrodaer Gewichtheber mit Diana Lorenz
(A-Jugend), Philipp Griebel (C-Jugend) und Nico Holtmann
(C-Jugend) gleich drei Deutsche Meister. Philipp Gressler
wurde zudem Deutscher Vizemeister.Und als Sensation kann man
schon bezeichnen, dass sich die Gräfenrodaer Nico Holtmann,
Philipp Griebel, Richard Hendrich und Marko Meiselbach gegen
alle großen Leistungszentren durchsetzen konnten und den
Sieg in der Mannschaftswertung bei den Deutschen
Meisterschaften holten.Bürgermeister Frank Fiebig hatte am
02.12.2009 Trainer und Nachwuchsathleten zu einem Empfang
ins Rathaus eingeladen. „Auch wenn die Finanzen eng sind,
möchten wir euch für diese Leistungen etwas zukommen
lassen“, erklärte er, „es ist nicht oft, dass ich Deutschen
Meistern gratulieren kann“. Diese tollen Ergebnisse seien
auch für den Ort Gräfenroda wichtig. Er überreichte den
jungen Gewichthebern je einen Gutschein für einen
Wochenendaufenthalt in einer Jugendherberge in der Nähe
eines Freizeitparkes. „Das gilt natürlich auch für die
Trainer und Betreuer, denn was sie mit ihrer Arbeit leisten
ist hoch anzurechnen“, sagte Fiebig und bedankte sich bei
den Trainern René Holtmann, Rolf Umbreit, Michael Holtmann
und Christian Reuß, die ebenfalls am Empfang
teilnahmen.Jugendtrainer René Holtmann betonte: „Ich freue
mich, dass es in Gräfenroda einen Bürgermeister gibt, der so
viel für den Sport übrig hat, das war nicht immer so.“ Seit
sieben Jahren sei er als Trainer im Verein und es wurde in
dieser Zeit die größte Nachwuchsabteilung in dieser Sportart
in Deutschland aufgebaut. Mittlerweile trainieren 35 Kinder
und Jugendliche in der Sektion Gewichtheben des SV 90 ,
davon sechs Mädchen. Er bedankte sich auch bei den Sponsoren
Marlies Schulz die in diesem Jahr die materielle Ausrüstung
der jungen Gewichtheber wesentlich verbesserte und Wilfried
Hendrich der Meister T-Shirts zur Verfügung stellte für ihre
Unterstützung: „Zusammen sind wir stark, allein hätte das
niemals geschafft.“Er
informierte darüber, dass der SV 90 Gräfenroda den Zuschlag
für eine große Meisterschaft bekommen hat. „Mehr als 100
Sportler werden bei den „Westdeutschen
Mehrkampfmeisterschaften am 12.06.2010“ in Gräfenroda ihre
Kräfte messen. |
Auch alte Hasen waren aufgeregt
Gewichtheben, Landesliga:
Mühlhausen/Sömmerda gegen SV
Gräfenroda
(mm). Kürzlich war die Mannschaft des SV 90
Gräfenroda
in Mühlhausen zu Gast und bestritt ihre erste
Begegnung der Saison in der Landesliga Thüringen.
Junge und auch alte Hasen sind jedes Jahr wieder
aufgeregt, wenn es daran geht, den ersten Wettkampf
nach der Sommerpause zu bestreiten. Besonders
Christian Reuß, der den Nagel wiedergefunden hat, an
den er seine Heberschuhe gehängt hatte. Seine
Sportkameraden waren froh, ihn trotz
Trainingsrückstandes wieder in der Mannschaft zu
haben. Im Vorfeld konnte niemand Prognosen abgeben,
wie der Kampf enden würde, da seit dieser Saison das
Sinclair-Punkte-System zum Einsatz kommt. Beim
Klassischen Reißen konnten vier von fünf
Gräfenrodaern mindestens 100 kg zur Hochstrecke
bringen, und so führten sie dann auch mit einem
knappen Vorsprung. Philip Greßler schaffte die zwei
Zentner zum ersten Mal. Aber es war klar, dass es
gegen die starken Stoßer der KG Mühlhausen/Sömmerda
nur mit etwas Glück zum Sieg reichen würde. Das
Stoßen verlief für die Gräfenrodaer Mannschaft recht
gut. So konnte Michael Holtmann mit 124 kg eine neue
Bestleistung aufstellen. Nur Mario hatte mit
Schmerzen im Handgelenk zu kämpfen und drückte im
ersten Versuch nach, so dass der Kampfrichter die
rote Fahne zeigen musste. Die gegnerische Mannschaft
machte aber einfach keinen Fehler mehr. War somit im
Stoßen nicht zu schlagen und konnte mit 1373,7:
1334,9 einen verdienten Heimsieg feiern. Die
Mastersheber Peter Erkelenz, Mario Machleit und
Christian Machleit waren erfreut, ihre Norm für die
Europameisterschaft erreicht zu haben. Leistungen
der Gräfenrodaer (Zweikampf und Sinclairpunkte):
Nico Höhn 181/248, Michael Holtmann 228/294, Philipp
Greßler 221/277, Christian Reuß 221/261, Mario
Machleit 213/255, außer Konkurrenz: Peter Erkelenz
170/202, Christian Machleit 195/240, Lukas Knapp
104/201.
|
|
Diana wurde Deutsche Meisterin
Am vergangen Wochenende
fanden in Schifferstadt ,Rheinland-Pfalz die Deutschen
Jugendmeisterschaften der A/B- Jugend im Gewichtheben
statt.Vom SV 90 Gräfenroda nahmen drei Sportler erfolgreich
an den Wettkämpfen teil. Dabei begann alles nicht gerade
meisterlich. Diana, die in der Gewichtsklasse bis 58 kg des
Jahrgangs 1992 starten wollte, musste mächtig Gewicht
lassen. Am Abend zuvor wog Sie noch 1,2 kg zuviel. Was
folgte war ein Kraftakt am Morgen. Fünfzehn Runden und damit
6000 Meter rannte Sie auf dem Sportplatz in Schifferstadt,
unterbrochen nur durch mehrere Zwischenstops auf der
Kontrollwaage, um kurz vor Ende der Wiegezeit nach das
erforderliche Startgewicht zu erreichen. Trotz dieser
enormen Kraftanstrengung unmittelbar vor dem Wettkampf
konnte Diana mit sechs gültigen Versuchen und 48 kg im
Reißen bzw. 58 kg Stoßen einen super Wettkampf absolvieren.
Mit dieser Leistung wurde Diana erstmals Deutsche Meisterin
der A-Jugend.


Diana Lorenz
Sebastian Lorenz, der mit
großem Trainingsrückstand in die Meisterschaft ging,
erreichte mit 71 bzw. 86 kg den siebten Platz in der
Gewichtsklasse bis 69 kg des Jahrgangs 1994.

Sebastian
Lorenz Philipp
Greßler
Mit großen Zielen startete
Philipp Greßler in der Gewichtsklasse über 85 kg des
Jahrgangs 1993. Nach dem Reißen, das nicht optimal verlief,
standen am Ende 100 kg zu Buche, was derzeit nur Rang vier
bedeutete.Eine Verletzung im letzten Reißversuch führte zum
Ausscheiden des führenden Solar im Stoßen . Nun war alles
möglich.Philipp zeigte im Stoßen zwei starke Versuche mit
116 bzw. 119 kg . Da dem bisherigen drittplatzierten nach
dem Reißen, Angermeier aus Bayern, im Stoßen nur 117 kg
gelangen konnte sich Philipp noch die Silbermedaille im
Schwergewicht seines Jahrgangs erkämpfen. Im dritten Versuch
meisterte er die neue persönliche Bestleistung von 124 kg.
 |
|
Sensationeller Sieg für den SV 90 bei den Deutschen
Meisterschaften


In der sächsischen
Sportstadt Riesa trafen am vergangenen Wochenende die besten
Nachwuchsheber bei den Deutschen Meisterschaften der C
Jugend aufeinander. Vom SV 90 Gräfenroda konnten sich sechs
Sportler qualifizieren .
Ausgetragen wurde ein
athletischer Mehrkampf aus Dreisprung, Kugelschocken und
Sternlauf sowie den beiden klassischen Disziplinen des
Gewichthebens Reißen und Stoßen mit Technikbewertung.

Nico Holtmann startete in
der leichten Gruppe des Jahrgangs 1996. Nach spannenden
Wettkampf im Reißen und Stoßen erkämpfte er sich mit 41 bzw.
54 kg knapp vor seinen stärksten Konkurrenten Brandhuber
(1,5 Punkte) und Attilo (9 Punkte) aus Bayern Platz 1.
Trotzt neuer Bestleistung von Nico gelang es beiden beim
anschließenden Kugelschocken, an ihm vorbeizuziehen.Die
letzten beiden Disziplinen Sternlauf und Dreisprung mussten
die Entscheidung bringen. Nico erreichte hier neue
Bestleistungen und es gelang ihm damit seine beiden
Konkurrenten zu schlagen. Mit hervorragenden 555,06
Mehrkampfpunkten erkämpfte er den Deutschen Meistertitel in
seiner Gewichtsgruppe und erreichte das zweitbeste
Gesamtergebnis aller Sportler des Jahrgangs 1996. Besser als
er war nur Einer und das war sein Vereinskamerad Philipp
Griebel im gleichen Jahrgang in der mittleren
Gewichtsgruppe. Philipp begann die Meisterschaften hoch
konzentriert und mit den neuen Bestleistungen von 64 kg im
Reißen und 84 kg im Stoßen, lies er kein Zweifel aufkommen,
dass er diese Gruppe gewinnen will. Mit ebenfalls neuen
Bestleistungen im Dreisprung 8,13 m und Kugelschocken 11,01
m distanzierte er die Konkurrenz und gewann souverän mit
über 70 Punkten Vorsprung den Deutschen Meistertitel. Lydia
Zander gelang in der leichten Gewichtsgruppe des Jahrgangs
1995 weiblich der siebte Platz mit 35 kg im Reißen und 46 kg
im Stoßen. Wesentlich schwerer hatten es Chris Freitag und
Marko Meiselbach in der halbschweren Gruppe des Jahrgangs
1995. Chris erkämpfte sich mit neuen Bestleistungen in allen
athletischen Disziplinen und 42 kg im Reißen und 54 kg im
Stoßen den neunten Platz. Marko lag nach der Athletik und
neuen Bestleistungen im Dreisprung und Kugelschocken auf
Platz zwei. Im Reißen gelangen ihm zwei gültige Versuche und
mit 67 kg im letzten bei 8,23 Technikpunkten die höchste
Bewertung aller Sportler des SV 90. Damit baute er seinen
Vorsprung aus. Im Stoßen konnte er trotz neuer Bestleistung
von 84 kg im dritten Versuch nur zusehen wie seine
Konkurrenten Opiela und Mummhardt noch 86 bzw. 90 kg
erreichten und damit knapp an ihm vorbeizogen. Am Ende
fehlten 0,4 Punkte an einer Medaille und es blieb für ihn
nur Platz vier. Richard Hendrich startete in der schweren
Gewichtsgruppe des Jahrgangs 1995. In der Athletik konnte er
in allen Disziplinen überzeugen und neue Bestleistungen
aufstellen. Damit lag er nach diesen Teildisziplinen mit nur
0,8 Punkten Rückstand auf Platz zwei. Es folgten bei
aufgelegten 65 und 70 kg im Reißen kleine
Unkonzentriertheiten die zu technischen Fehlern und
Punktebewertungen von nur 6,25 und 6,76 Punkten führten.
Damit zogen seine Konkurrenten Hänsch, Bouratn und Bischof
an ihm vorbei. Im Stoßen gelang es ihm trotz neuer
Bestleistung von 85 kg nicht weiter aufzuholen. Mit knappen
Rückstand erreichte Richard am Ende Platz fünf in dieser
starken Gruppe.

Eine der größten
Überraschungen gab es am Ende der Meisterschaft.In der
Mannschaftswertung gewannen nicht die favorisierende
Mannschaften der Leistungszentren und Sportgymnasien sondern
der SV 90 Gräfenroda konnte in der Besetzung mit Philipp
Griebel, Nico Holtmann, Marko Meiselbach und Richard
Hendrich sensationell den deutschen Mannschaftsmeistertitel
erkämpfen.

|
|
Jörg Schambach in Syndey

Der Sportfreund Jörg
Schambach nahm an den World Master Games in Sydney (Australieren)
teil. In der Gewichtsklasse bis 77 kg konnte sich der
Gräfenrodaer Gewichtheber im Reißen mit 90 kg und im Stoßen
mit 110 kg einen hervorragenden 8. Platz erkämpfen. Neben
einen gelungenen Wettkampf hoffen wir ,dass der Athlet noch
weitere schöne Tage im entfernten Sydney hat. |
|
Biathlonspaß
im
Trainingslager

Zum
ersten gemeinsamen Trainingslager in Gräfenroda trafen sich
Anfang Oktober, die schon seit vielen Jahren, insbesondere
durch gemeinsame Ferienfreizeiten am Machasee, befreundeten
Gewichtheber vom MSV Buna Schkopau, dem ASV Schleusingen
sowie dem heimischen SV 90 Gräfenroda .
Insgesamt dreißig Kinder und Übungsleiter absolvierten
gemeinsame Trainingsstunden in dehnen Erfahrungen
ausgetauscht und Teilübungen des Reißens und Stoßens
trainiert wurden. Ein
einmaliges Erlebnis war der eigens von dem SV Eintracht
Frankenhain hervorragend vorbereitete Wettkampf auf der
Biathlonanlage in Frankenhain. Neben einer ausführlichen
Vorstellung dieser Sportart konnten die jungen Gewichtheber
einen Wettkampf der besonderen Art absolvieren. Nach dem
„Anschießen“ wurden Staffelwettbewerbe organisiert. In drei
Runden von jeweils 500 m, die mit Cityrollern gefahren
wurden, mussten auch zwei Schießeinlagen im Liegen
ausgeführt werden. Neben
den vier Jugendstaffeln nahm eine Staffel der Übungsleiter
am Wettkampf teil. Die Jugendstaffel mit Philipp Griebel (SV
90), Jennifer Klaus (MSV), Alexander Malcher (ASV) und Mark
Siewert (MSV) gewann dabei souverän. Auch die Trainer- und
Betreuerstaffel mit Maik Heerlein (ASV), Stefan
Lichtenberger (MSV), René Holtmann (SV 90) und Bernd Griebel
(SV 90) schlug sich achtbar und konnte sich über den dritten
Platz freuen. Den
Wettkampf um den Schützenkönig gewann Alexander Malcher vom
ASV Schleusingen. Er erhielt eine Sportuhr als Siegerpreis .Zum
abendlichen Grillfest spielte unser DJ Reussi großartig auf. Neben
einem Fußballturnier am ersten wurde ein Volleyballturnier
am zweiten Trainingstag absolviert. Hier kannte die Spannung
keine Grenzen und aus der geplanten Trainingsstunde wurden
schnell drei, da nach mehrmaligen Punktegleichstand nur
schwer ein Sieger aus den vier Mannschaften ermittelt werden
konnte.Zum
Abschluss zeigten die Gräfenrodaer ihren Gästen die
Wintersportanlagen in Oberhof. Neben der neuen DKB Skiarena
wurden die Bobbahn, die Biathlonarena und die Sprungschanzen
im Kanzlergrund besichtigt.Nach
diesen viel zu schnell vergangenen Wochenende wurden die
Gäste herzlichste verabschiedet und ein weiteres Treffen im
nächsten Jahr vereinbart.
 
|
|
Neuer Trainer
Die Sektion Gewichtheben des
SV 90 Gräfenroda freut sich einen neuen Trainer in seinen
Reihen begrüßen zu dürfen. Der Ehemalige Gewichtheber Rolf
Heyer wird von nun an die Kinder und Jugendlichen mit
trainieren. Aufgrund der steigenden Kinderzahl, kommt so
eine Unterstützung gerade recht.
Achtung: Trainingszeiten
aktualisiert |
|
Gemeinsam auf dem Weg zum großen Ziel

Gräfenrodaer Gewichtheber
schocken die Konkurrenz
Die Landesmeisterschaften
der Jugend C / D / E im athletischen Mehrkampf am 19.
September 2009 in Suhl waren für den SV 90 ein wichtiger
Meilenstein in Vorbereitung der Deutschen Meisterschaften
Ende Oktober 2009. In dem Wettkampf der aus Reißen und
Stoßen mit Technikbewertung sowie den athletischen
Disziplinen Kugelschocken, Sternlauf sowie Schussdreisprung
bestand konnten die jungen Athleten des SV 90 vollends
überzeugen. Durch das Trainerteam hervorragend vorbereitet
und betreut gelang es ein nicht für möglich gehaltenes
Ergebnis zu erreichen. Der SV 90 konnte in allen Jahrgängen
in dehnen Athleten des Vereins antraten die Landesmeister
stellen. Bei den männlichen Startern die Jahrgänge 95-99 und
weiblich im Jahrgang 2001.Neben den 6 Titeln gelangen zudem
2 Zweite und ein Dritter Platz - ein Novum in der Geschichte
der Landesmeisterschaften-.Nora Freitag zeigte einen starken
Wettkampf und siegte mit 17 bzw. 22 kg (Bestleistung) im
Jahrgang 2001 weiblich. Im Jahrgang 1999 gelang Konrad Rose
die erste Sensation. Mit großartigen athletischen Leistungen
gewann er erstmals und unerwartet den begehrten Titel mit 19
kg im Reißen und 24 kg im Stoßen. Zweiter wurde ebenfalls
überraschend Mark Griebel mit 25 bzw. 33 kg vor den
erstaunten und erstmals geschlagenen Dauersieger Losereit
aus Herbsleben. Fünfter wurde Fritz Heyer mit 19 kg im
Reißen und 24 im Stoßen. Eine Überraschung auch im Jahrgang
1998 männlich. Hier demonstrierte Bastian Reuß sein
gesteigertes Leistungsvermögen und mit 21 bzw. 30 kg (BL)
beherrschte er klar die Konkurrenz. Es folgte der Auftritt
von Clemens Rose im Jahrgang 1997. Klar und souverän gewann
er mit Lasten von 33 bzw. 42 kg und über 90 Punkten
Vorsprung, sowie den absoluten Spitzenwert von 225 Punkten
im Kugelschocken bei einer Weite von 9,69 m.(3 kg Kugel) Mit
618,51 Mehrkampfpunkten war er zugleich bester Teilnehmer
der Meisterschaften. Philippe Keith steigerte seine
Zweikampfleistung um 18 kg auf 36 bzw. 38 und belegte damit
Rang sechs. Im Jahrgang 1996 dominierten die beiden
Gräfenrodaer Philipp Griebel und Nico Holtmann. Nico riß 43
und stieß 54 kg und konnte mit einigen neuen Bestleistungen
in der Athletik überzeugen, was ihm klar den zweiten Platz
einbrachte. Philipp gelang ebenfalls jeweils drei gültige
Versuche und mit 63 bzw. 78 kg neue Bestleistungen. Die
erreichten 7,7 Technikpunkte im letzten Stoßversuch waren
zugleich Höchstwert der drei Kampfrichter. Damit erkämpfte
er sich klar den Landesmeistertitel im Jahrgang 1996.Fünfter
wurde Benjamin Bauer mit Bestleistungen von 17 bzw.18 kg. Im
Jahrgang 1995 kam es zu einem spannenden Zweikampf zwischen
Marko Meiselbach aus Gräfenroda und Bastian Noßmann aus
Herbsleben. Der Deutscher Meister Noßmann konnte das Stoßen
und den Schlussdreisprung für sich entscheiden. Marko
dominierte mit neuen Bestleistungen von 69 kg im Reißen, dem
Sternlauf sowie im Kugelschocken. Mit 11,8 s im Sternlauf
und 12,54 m im Kugelschocken gelangen ihm dabei die
Bestwerte der Meisterschaft und Platz eins mit hauchdünnen
1,18 Punkten Vorsprung vor dem erstmals unterlegenen
Dauersieger Noßmann. Den dritten Platz erkämpfte sich
Richard Hendrich mit sechs gültigen Versuchen sowie neuen
Bestleistungen von 71 bzw. 83 kg. Richard konnte dabei mit
einen stark verbesserten technischen Ausführung seiner
Versuche überzeugen. Chris Freitag wurde mit 40 (BL) sowie
52 kg vierter in diesem Jahrgang.
 |
|
SV 90 erfolgreich in Österreich
 
Beim 16. Internationalen
Günther Stapfer Gedächtnissturnier am 04. und 05. September
2009 in Braunau waren über einhundertdreißig Athleten aus
Ungarn, Tschechien, Österreich und Deutschland am Start. Die
zehn Teilnehmer des SV 90 Gräfenroda kamen mit dreimal Gold,
einmal Silber und einmal Bronze als erfolgreichster Verein
vom größten internationalen Jugendturnier Europas nach Hause
und stellte damit auch international ihre Klasse unter
Beweis. Absoluter Höhepunkt dieser Veranstaltung war unter
den Augen von ca. 650 Zuschauern und Fernsehteams von RTL,
ORF, ZDF und ARD der Auftritt der deutschen
Nationalmannschaft mit Mathias Steiner.
 
Seinen großen Vorbild
nacheifernd gelang es Konrad Rose im Jahrgang 1999 mit 17 kg
im Reißen und 25 kg im Stoßen den zweiten Platz zu
erkämpfen. Dabei konnte das Leichtgewicht des SV 90
Gräfenroda erstmals mehr als sein eigenes Körpergewicht zur
Hochstrecke bringen. Bastian Reuß erreichte mit 23 bzw. 29
kg neue Bestleistungen und Platz vier im Jahrgang 1998
männlich. Einen starken Auftritt hatte Clemens Rose im
Jahrgang 1997. Mit 30 bzw. 45 kg siegte er mit großem
Vorsprung in diesem Jahrgang. Sichtlich schwerer
hatten es die beiden Gräfenrodaer deutschen Meister Philipp
Griebel und Nico Holtmann im Jahrgang 1996. Im Reißen
erreichten beide neue Bestleistungen von 62 bzw. 43 kg,
lagen damit aber nur auf den Plätzen zwei und drei nach
dieser Teildisziplin. Im Stoßen gelang Nico Holtmann die
neue Bestleistung von 55 kg und damit lag er
zwischenzeitlich auf Platz drei. Der führende Ungar Fekete
begann auch im Stoßen stark und lag nach den ersten beiden
Versuchen weiterhin in Führung. Allerdings gelang ihm der
dritte Versuch mit 70 kg nicht. Philipp erreichte im ersten
Versuch 70 kg, steigerte auf 73 im zweiten und konnte damit
alles klar machen. Unter großer Anstrengung setzte er diese
Last um und stieß sie mühelos nach oben. Damit war ihm der
Sieg nicht mehr zu nehmen. Im dritten Versuch steigerte sich
Philipp noch einmal auf 77 kg. Tommy Lukas aus Sömmerda
gelang es mit dem letzen Versuch Nico noch auf Platz 4 zu
verdrängen. Lydia Zander siegte nach großen Kampf mit 36 kg
im Reißen und neuer Bestleistung im Stoßen von 49 kg im
Jahrgang 1995 weiblich. Einen starken Auftritt hatte Marko
Meiselbach im Jahrgang 1995 männlich. Nach dem Reißen lag er
trotz persönlicher Bestleistung von 66 kg nur auf Platz
sieben. Daran änderte sich auch nichts wesentliches nach den
ersten beiden Stoßversuchen von 70 kg und 75 kg. Um noch
eine Medaille zu erkämpfen musste er 82 kg (5 kg über seiner
Bestleistung) im letzten Versuch riskieren. Mit großem
Kampfgeist setzte er diese Last um und konnte sie gültig
Ausstoßen. Unter großem Beifall gelang ihm damit noch Platz
drei im Jahrgang 1995. Richard Hendrich erkämpfte sich mit
neuen Bestleistungen von 70 bzw. 80 kg im gleichen Jahrgang
Platz zehn. Sebastian Lorenz erreichte mit 73 kg (neue
Bestleistung) bzw. 85 kg den fünften Platz im Jahrgang 1994
und war damit bester der sechs Thüringer Starter. Philipp
Greßler gelang es mit 95 kg im Reißen erstmals sein eigenes
Körpergewicht zur Hochstrecke zu bringen. Im Stoßen
erreichte er 114 kg und konnte sich über Platz acht in
diesem starken Starterfeld freuen. Der absolute Höhepunkt am
Ende der Veranstaltung war der Auftritt der deutschen
Nationalmannschaft mit Mathias Steiner. Steiner zeigte mit
sechs gültigen Versuchen und am Ende 190 bzw. 235 kg einen
hervorragenden Wettkampf. Die Nationalheber standen nach dem
Wettkampf noch für ihre Fans zur Verfügung und so konnten
sich die Sportler des SV 90 Gräfenroda auf so manches
gemeinsame Bild mit ihren großen Vorbildern freuen bzw. ihre
T-Shirts mit deren Unterschriften schmücken.
 |
|
Erfolgreicher Start in die neue Saison

An den Kreissportspielen des
Landkreises Gotha am 22. und 23. August 2009 nahmen siebzehn
Sportler des SV 90 Gräfenroda teil. Die athletischen
Disziplinen Kugelschocken, Sternlauf und Schlussdreisprung
wurden in der Turnhalle Wolfstal in Gräfenroda ausgetragen.
Da bereits in zwei Wochen einige der teilnehmenden Sportler
am größten Jugendturnier Europas in Ranshofen in Österreich
starten, wurden die Kreissportspiele zu Saisonbeginn
vorgezogen. Die meisten Sportler des SV 90 Gräfenroda haben
gerade erst mit dem Training begonnen, zeigten aber schon
hervorragende Leistungen. Einige Sportler starteten aber
aufgrund der kurzen Vorbereitungszeit nur in den
athletischen Disziplinen. Im Jahrgang 2001 weiblich gewann
Nora Freitag mit neuen Bestleistungen in der Athletik. Den
Wettkampf des Jahrgangs 1999 konnte Mark Griebel mit neuer
Bestleistung im Reißen von 27 kg noch zu seinen Gunsten
entscheiden. Nach der Athletik lag noch Konrad Rose vom SV
90 Gräfenroda vorn. Diesem gelang im Reißen mit 18 kg
ebenfalls eine neue Bestleistung. Dritter wurde Fritz Heyer
mit Bestleistungen von 19 kg im Reißen und 24 kg im Stoßen.
Im Jahrgang 1997 dominierte Clemens Rose mit 33 bzw. 43 kg.
An dem neuen Landesrekord von 36 kg im Reißen scheiterte er
nur knapp. Zweiter wurde Philippe Keith vor Frank
Mönchmeier, der seinen ersten Wettkampf bestritt. Philipp
Griebel gewann im Jahrgang 1996 mit 57 kg bzw. 71 kg vor
Nico Holtmann mit 42 bzw. 52 kg. Philipp erreichte mit 11,58
Sekunden im Sternlauf den Bestwert des Wettkampfes. Dritter
wurde Benjamin Bauer. Lydia Zander zeigte einen starken
Wettkampf im Jahrgang 1995 weiblich. Diesen gewann sie
erstmals mit jeweils drei gültigen Versuchen im Reißen und
Stoßen und 37 bzw. 45 kg. Marko Meiselbach gewann den
Wettkampf im Jahrgang 1995 mit 61 bzw. 75 kg. Im
Schlussdreisprung gelang ihm mit 8,25 m die größte Weite und
eine neue persönliche Bestleistung. Zweiter wurde der schon
zu Saisonbeginn mit tollen Leistungen überzeugende Richard
Hendrich. Mit neuer Bestleistung von 78 kg im Stoßen und den
Rekordwert von 12,08 m im Kugelschocken sowie Bestleistung
im Schlussdreisprung krönte er seine Leistung. Dritter wurde
nach langer verletzungsbedingter Pause Chris Freitag.Im
Jahrgang 1994 gewann Sebastian Lorenz mit 70 bzw. 85 kg. Den
Wettkampf des Jahrgangs 1993 gewann Philipp Greßler vom SV
90 Gräfenroda. |
| |
|
|
SV 90
Gräfenroda bietet Kniebeugeständer an

Die
Gewichtheber aus Gräfenroda bieten ein paar Kniebeugeständer
zum Verkauf bzw. zum Tausch an. Der Verkaufspreis würde bei
ca. 150,00 € liegen. Es besteht aber auch die Möglichkeit
die Ständer gegen Wettkampfschreiben oder einer Hantel zu
tauschen. Die Ständer sind zwei Monate alt und damit sogut
wie neu. Bei Interesse bitte beim
Webmaster Christian Reuß
melden.
|
|
Neue Trainingssaison
veränderte
Trainingszeiten

Ab Montag den 10. August wird es eine kleine Umstellung
bei den Trainingszeiten geben, dies betrifft nur den
Dienstag.
Ebenfalls möchten wir die Eltern bitten eine Zeugniskopie
zum Training mitzugeben und an den Sportfreund Chr. Reuß zu
übergeben. Aufgrund der aktuellen Trainersituation behalten
wir uns Veränderungen im Trainingsbetrieb vor. Wir hoffen
alle Sportlerinnen/Sportler, Eltern, Betreuer und Trainer
hatten eine schöne und erholsame Ferienzeit gehabt. |
|
Thüringer Steinhebermeisterschaft
2009

Dass Schwerathleten nicht nur viel Kraft, sondern ggf. auch viel
Vernunft ihr eigen nennen, wurde am Samstag bei der XIX.
Thüringer Steinhebermeisterschaft in Gräfenroda auf angenehme
Weise offenbar: Sowohl Sieger Hajo Balke als auch der
zweitplatzierte Steffen Hayn aus Kitzscher bei Borna gingen ohne
Fehlversuche aus dem Wettkampf, verzichteten also darauf, sich
aus Gründen der Show noch mit Brachialgewalt an absehbar zu
schweren Lasten zu "verheben". Hayn beendete seinen Wettkampf,
nachdem er 361 kg geschafft hatte und Konkurrent Balke,
ebenfalls im ersten Versuch, problemlos zehn Kilo mehr
bewältigte. "Hier im Maximalkraftbereich ist die
Verletzungsgefahr extrem groß, und Hajo wäre heute sowieso nicht
zu besiegen gewesen", begründete der 33-jährige Krankenpfleger
und Ex-Kugelstoßer mit dem stolzen Körpergewicht von 125 kg
seinen Ausstieg.
Verletzungsrisiko vermieden
Und auch Balke machte nach 371 kg Schluss, obwohl er damit
deutlich unter seinem 416-kg-Rekord von 2006 blieb und auch am
Samstag wohl noch einiges drin gehabt hätte, so locker und
schnell hatte er diese 371 kg angehoben. "Aber ich war doch
schon Sieger! Und ich will in den nächsten Wochen noch weitere
Wettkämpfe machen", erklärte auch er konsequent vermiedenes
Verletzungsrisiko als Ausstiegsgrund.
Balke, zusammen mit drei Betreuern bzw. -innen über vier Stunden
per Auto aus dem Brandenburgischen angereist, nur um diesen
Wettkampf in Gräfenroda zu machen, verwies mit 96,5 kg
Körpergewicht deutlich schwerere Konkurrenten auf die Ränge zwei
bis fünf. Ein Triumph der Technik? "Es sieht so aus, als wärst
du dafür geboren", bekam der Maschinenbaukonstrukteur Balke vom
Moderator als Kompliment zu hören. Und da sich Balke auch mal im
Kraftdreikampf versuchte, aber im Kniebeugen mäßig und im
Bankdrücken kaum zurecht kam, scheint er tatsächlich ein totaler
Spezialist fürs Kreuzheben zu sein, dem dieses Steinheben
entlehnt ist. In dieser Disziplin steht seine Bestleistung auch
bei 350 kg.
Auf Rang drei folgte mit Youngster Markus Göller (20) aus
Schleiz-Möschlitz und 341 kg der beste Thüringer, ehe sich die
Heim-Phalanx vom KSV Ichtershausen einreihte. Ausgerechnet der
Älteste im Zehnerfeld, der 54-jährige Norbert Striegel, war hier
mit 321 kg der Beste. Striegel hatte 2008 mit 356 kg einen
Podestplatz erkämpft. "Aber da war ich 123 kg schwer und
trainiert. Derzeit aber mache ich mal eine Trainingspause",
erklärte der Lokalmatador und verwies auf eine sichere
Formsteigerung zur Arnstädter Stadtmeisterschaft im
Bierfassheben im September. Auch Enrico Häfner, der Gräfenrodaer
Teilnahmerekordhalter, hatte sich nicht speziell auf den
Wettkampf vorbereitet und stieg nach einem vergeblichen
321-kg-Versuch aus: "Das war heute nicht zu schaffen."
Quelle:
www.freies-wort.de
zu den Ergbnissen |
Der SV
90 Gräfenroda wurde in Dortmund westdeutscher Meister

Am 12. und 13. Juni 2009 fanden in Dortmund die
Westdeutschen Mehrkampfmeisterschaften im Gewichtheben statt.
Athleten aus den Bundesländern Nordrhein Westfahlen, Hessen und
Thüringen, darunter 13 Sportler des SV 90 Gräfenroda,
ermittelten ihre Besten in den klassischen Disziplinen des
Gewichthebens Reißen und Stoßen mit Technikbewertung sowie den
athletischen Disziplinen Kugelschocken, Dreisprung und
Sternlauf. Mit viermal Gold, dreimal Silber und zweimal Bronze
waren die Sportler des SV 90 Gräfenroda wieder einmal sehr
erfolgreich. Nora Freitag gewann im Jahrgang 2001 (w) mit 17 kg
im Reißen und neuer Bestleistung von 21 kg im Stoßen.
Im
Jahrgang 1999 lieferten sich mit vielen neuen Bestleistungen
Fritz Heyer 18 und 23 kg, Mark Griebel 25 und 34 kg sowie Konrad
Rose 18 und 24 kg einen sehr spannenden Wettkampf mit Losereit
aus Herbsleben und Geimer aus Artern. Mark und Fritz bekamen von
den Kampfrichtern mit jeweils 8,3 Punkten eine sehr gute
technische Bewertung ihrer Versuche. Nach ständig wechselnder
Führung in den einzelnen Disziplinen gewann am Ende Losereit
knapp vor Rose und Griebel. Heyer wurde Fünfter.
Nach dem kurzfristigen krankheitsbedingten Ausfall des
Topfavoriten des Jahrgangs 1997 Clemens Rose vom SV 90
Gräfenroda zeigte Philippe Keith in seinem zweiten Wettkampf
eine starke Leistung. Nach der Athletik belegte er noch mit
knappen Rückstand den dritten Platz. Mit neuer Bestleistung von
26 kg im Reißen reichte es am Ende noch zu Platz sechs. Im
Jahrgang 1998 (m) überzeugte Bastian Reuß in einem tollen
Wettkampf mit vielen neuen Bestleistungen darunter 21 kg im
Reißen. Damit erkämpfte er sich Platz eins in diesem Jahrgang.
Den Wettkampf des Jahrgangs 1996 dominierten die beiden
deutschen Mannschaftsmeister des SV 90 Gräfenroda Philipp
Griebel und Nico Holtmann. Mit neuen Bestleistungen von 60 bzw.
77 kg und 7,99 m im Schlussdreisprung gelang Philipp Griebel mit
597,06 Punkten das beste Ergebnis der C/D/E- Jugend bei den
Meisterschaften und Platz eins. Zweiter wurde Nico
Holtmann mit 42 und 51 kg. Marko Meiselbach dominierte mit neuen
Bestleistungen von 64 und 77 kg den Wettkampf des Jahrgangs
1995. Im Schlussdreisprung gelangen ihm erstmals 8,00 m.
Richard Hendrich wurde mit neuer Bestleistung von 68 kg im
Reißen dritter dieses Jahrgangs. Lydia Zander gelang mit neuen
Bestleistungen von 37 kg bzw. 48 kg der zweite Platz im Jahrgang
1995 weiblich. Knapp an den Podestplätzen vorbei gelang
Sebastian Lorenz im Jahrgang 1994 Platz vier. Philipp Greßler
wurde siebter des Jahrgangs 1993 männlich.
Zum Ende der Meisterschaften wurde der Mannschaftsmeister
ermittelt. Zur großen Überraschung gelang es dem SV 90
Gräfenroda nicht nur den Meistertitel vor dem Breitunger AV zu
erkämpfen, sondern die zweite Mannschaft konnte auch noch mit
Platz drei überzeugen. |
|
Nachwuchs ganz auf Siegerkurs

Gräfenrodas Bürgermeister ehrte
junge Gewichtheber
Bei dieser eher unspektakulären „Dankeschön Ehrung“ durch
Bürgermeister Frank Fiebig wurden Erinnerungen wach: Am letzten
März-Wochenende gelang den 12- bis 14- jährigen Gewichthebern
des SV 90 Gräfenroda eine bis dahin für nicht möglich gehaltene
Leistung.Die fünf Nachwuchsheber Clemens Rose, Nico Holtmann,
Lydia Zander, Philipp Griebel und Marco Meiselbach sowie als
eiserne Ersatzmann Richard Hendrich errangen in der Jugend C/D
nicht nur völlig überraschend für das Land Thüringen den
Deutschen Meistertitel für Landesauswahlmannschaften im
Gewichtheben. Das Einmalige dabei den sechs Nachwuchssportlern
gelang der Überraschungs-Sieg als Vereinsmannschaft einer
kleinen Gemeinde. Ein Umstand, auf den Frank Fiebig, bei der
offiziellen Gratulation mit Blumen und Geschenkgutscheinen am
Dienstagabend (12. Mai) natürlich besonders stolz war, aber
gleichzeitig auf den immensen Anteil der Trainer René Holtmann,
Rolf Umbreit, Christian Reuß und Bernhard Eckardt verwies.
„Diese sind ein absoluter Glücksfall für den Verein wie für das
Gewichtheben von Gräfenroda sowieso“. Den Trainern der Sektion
Gewichtheben des SV 90 Gräfenroda gelang es, mit diesem
spektakulären und bisher einmaligen Sieg in der Geschichte des
Jugendländerpokals eine weitere Stufe der Erfolgsleiter mit
ihren Nachwuchshebern zu erklimmen. Besonders aufmerksam
verfolgen Trainer wie Freunde des Gräfenrodaer Gewichthebens die
Entwicklung von Clemens Rose. Mit seinen zwölf Jahren gelang es
ihm bei den Landesauswahlmannschaften, den zwei Jahre älteren
bis dahin ungeschlagenen haushohen Favoriten Adrian Müller aus
Baden-Württemberg, der von Experten gern auch als „eines der
größten Talente im Gewichtheben Deutschlands“ genannt wird, zu
besiegen. Auch am vergangenen Wochenende wurde der
frischgebackene Deutsche Jugend-Meister seiner Favoritenrolle
gerecht und holte den Titel eines Thüringer Mehrkampfmeisters
nach Gräfenroda. Gleichzeitig stellte er seinen ersten
Landesrekord auf. Clemens sowie das seit über 2 Jahren
ungeschlagene weitere große Talent des SV 90, Philipp Griebel,
welcher uneingeschränkt die deutsche Bestenlisten anführt tragen
die großen Hoffnungen des Vereins einmal einen internationalen
Titel nach Gräfenroda zu holen. |
|
Der SV 90 Gräfenroda dominierte die Meisterschaften

Am 09. Mai 2009 fanden in Ohrdruf die Thüringer
Mehrkampfmeisterschaften im Gewichtheben statt. Ausgetragen
wurde ein Wettkampf mit Reißen und Stoßen sowie den athletischen
Disziplinen Schlussdreisprung, Kugelschocken und 30-m-Sprint.
Gleichzeitig erfolgte erstmals bei diesem Wettkampf die Wertung
um den Thüringer Mannschaftsmeister. An den Wettkämpfen nahmen
neunzehn Sportler des SV 90 Gräfenroda teil und dieser wurde mit
6-mal Gold, 6-mal Silber und 1-mal Bronze erfolgreichster
Verein. Nora Freitag gewann im Jahrgang 2001 weiblich mit neuen
Bestleistungen von 17 bzw. 20 kg. Im Jahrgang 1999 wurde Mark
Griebel mit 22 kg bzw. 30 kg zweiter vor seinen Vereinskameraden
Konrad Rose, welcher im Stoßen mit 23 kg eine neue Bestleistung
aufstellte. Fritz Heyer gelang mit neuen Bestleistungen von 17
bzw 20 kg der fünfte Platz. Bastian Reuß wurde mit 20 kg im
Reißen bzw. neuer Bestleistung von 28 kg im Stoßen zweiter im
Jahrgang 1998 männlich. Bester Athlet der
Mehrkampfmeisterschaften wurde wiederum einer der jüngsten . Der
frisch gebackene Deutsche Meister, Clemens Rose, gewann den
Wettkampf des Jahrgangs 1997.Er stellte dabei einen neuen
Landesrekord der C-Jugend (Altersklasse 13-14) im Reißen mit 35
kg auf (Gewichtsklasse bis 35 kg). Im Stoßen gelang ihm eine
neue Bestleistung von 45 kg. Der Ausnahmeathlet des SV 90
Gräfenroda erreichte zudem das beste Gesamtergebnis und das im
Kugelschocken. Sechster wurde in seinem ersten Wettkampf
Philippe Keith mit 24 bzw.30 kg. Im Jahrgang 1996 männlich
glänzte Philipp Griebel mit neuen Bestleistungen von 59 bzw.75
kg. Erstmals gelangen Ihm im Kugelschocken 10 m. Damit gewann er
überlegen den Wettkampf seines Jahrgangs vor Nico Holtmann.
Diesem gelangen die neuen Bestleistungen von 42 bzw. 54 kg.
Vierter in diesem Jahrgang wurde Niklas Knapp mit 30 bzw. 38 kg
und sechster Benjamin Bauer vom SV 90 mit jeweils 13 kg. Im
Jahrgang 1995 männlich gewann erstmals Marko Meiselbach vom SV
90 mit neuen Bestleistungen von 62 bzw. 74 kg. Er erreichte
zudem mit 11,82 Metern die größte Weite im Kugelschocken aller
Teilnehmer. Zweiter wurde mit neuen Bestleistungen von 65 bzw.
77 kg Richard Hendrich. Im Jahrgang 1994 wurde Sebastian
Lorenz mit 70 bzw. 82 kg fünfter. Den siebten Platz erkämpfte
sich Lucas Knapp mit 37 bzw. 47 kg. Philipp Greßler gelangen im
Jahrgang 1993 mit 91 bzw. 115 kg die größten Lasten der
Meisterschaft. In der Athletik gelang es Felix Raschke aus
Ohrdruf Philipp noch abzufangen. Er konnte sich dennoch über
Platz zwei in seinem Jahrgang freuen. Diana Lorenz erreichte mit
45 bzw. 57 kg Platz eins im Jahrgang 1992 weiblich. Den
spannenden Wettkampf im Jahrgang 1991 männlich gewann Martin
Klarich-Schramm vor seinem Vereinskameraden Philipp Ponke.
Diesem gelang im Stoßen die neue Bestleistung von 77 kg. Die
Vereinswertung gewann der SV 90 Gräfenroda vor dem ASV
Herbsleben und dem KSV Sömmerda. Bei den Thüringer
Mannschaftsmeisterschaften die erstmals gemeinsam mit den
Mehrkampfmeisterschaften ausgetragen wurden, wurde das Ergebnis
der fünf besten Sportler eines Vereines der Jahrgänge 1991 bis
1996 nach der Sinclair Wertung berücksichtigt. Die
Mannschaftsmeisterschaft konnte der SV 90 Gräfenroda bisher noch
nicht gewinnen. Die Überraschung war deshalb groß das es der
ersten Mannschaft des SV 90 gelang den ersten Platz zu erkämpfen
und der zweiten auch noch den Vizemeistertitel. Dritter wurde
der ASV Herbsleben.
 |
Übergabe neuer T-Shirts für die
Gewinner des Jugendländerpokals

|
Die sechs erfolgreichen
Gewichtheber (v.l.) Philipp Griebel, Clemens Rose, (h.l.) mit dem
Trainer und Ehrenmitglied des Thüringer-Athleten-Verband Bernhard
Eckardt, Nico Holtmann, Lydia Zander, Richard Hendrich und Marko
Meiselbach bekamen am Dienstag neue T-Shirts überreicht. Am folgenden
Dienstag (12.05.2009) wird eine Ehrung vom Bürgermeister mit der
Anwesenheit der Presse stattfinden. |
Neue
Bilder Online
Bilder vom
Grünen Band und vom Jugend-Länderpokal 2009 sind online
Thüringer Mehrkampfmeisterschaft
|
Am
Samstag den 09.05.2009 findet in Ohrdruf in der Goldberghalle
die Thüringer Mehrkampfmeisterschaften der Jugend A/B/C/D statt.
Für den SV 90 Gräfenroda werden 17 Sportler an den Start gehen.
Die Sektion Gewichtheben würde sich über viele einheimische
Zuschauer in Ohrdruf freuen. Wir wünschen den Kindern und
Jugendlichen viel Erfolg. |
SV 90
Gräfenroda schafft die Sensation

|
Die idyllische Stadt Rodewisch inmitten des
Vogtlandes war vom 27. bis 28 März 2009 Austragungsort der
Deutschen Meisterschaften der Landesauswahlmannschaften der
C-Jugend (Jahrgänge 95 und 96) im Gewichtheben. Der älteste
Jahrgang der D-Jugend (1997) war ebenfalls startberechtigt.
Zehn Landesverbände nahmen an den Wettkämpfen teil.
Ausgetragen wurde ein athletische Mehrkampf aus Reißen und
Stoßen mit Technikbewertung sowie Sternlauf, Schocken und
Dreisprung. Da alle Landesverbände ihre besten Athletinnen
und Athleten geschickt hatten, war ein spannender Wettkampf
garantiert. Aufgrund ihrer gezeigten Leistungen wurden in
die Landesauswahl Thüringens alle fünf Starter von einem
Verein, dem SV 90 Gräfenroda berufen was zugleich ein Novum
in der Geschichte des Jugendländerpokals war. In den fünf
Gruppen, deren Aufstellung nach aufsteigenden Körpergewicht
vorgenommen wurde, nahm je ein Athlet aus einem Bundesland
teil. In der ersten Gruppe startete eins der zurzeit größten
Talente Deutschlands, Adrian Müller (Jahrgang 1995), aus
Baden Württemberg wie gewohnt in den Wettkampf. Mit
bestechender Technik gewann er das Reißen und Stoßen und
führte fast uneinholbar mit 34,54 Punkten. Auf Platz zwei,
nach diesen Teildisziplinen, schaffte es der jüngste und
leichteste des Wettkampfes Clemens Rose(Jahrgang 1997) vom
SV 90 mit neuer Bestleistung von 31 kg im Reißen und 41 kg
im Stoßen. Was danach folgte war die erste Sensation der
Meisterschaft. In der Athletik erreichten beide beim
Sternlauf zunächst 12,3 Sekunden. Im Dreisprung konnte
Clemens 45 cm weiter als sein Konkurrent zu springen. Im
Schocken gelang ihm eine Weite von 8,07 m. Müller schaffte
nur 7,15 m. Damit war die Überraschung geschafft. Clemens
mit 30 kg Körpergewicht, der Heberfloh aus Thüringen,
brachte Müller, zur großen Überraschung aller anwesenden
Trainer und Sportler, seine erste Niederlage bei und gewann
die Entscheidung in Gruppe 1. In der Gruppe zwei trat Nico
Holtmann (Jahrgang 1996) an. Mit guter technischer Bewertung
und 41 bzw. 51 kg sicherte es sich Platz zwei nach dem Heben
in seiner Gruppe. Durch hervorragende athletische Leistungen
gelang es ihm dieses Ergebnis bis zum Schluss zu halten und
er brachte Thüringen damit auf Medaillenkurs. Lydia Zander
(Jahrgang 1995 weiblich) startete in Gruppe drei in der
ausnahmslos die stärksten weiblichen Teilnehmerinnen der
Landesverbände antraten. Auch ihr gelang mit 35 bzw. 45 kg
ein gutes Ergebnis, welches sie durch eine sehr gute
Athletik noch verbessern konnte. Sie sicherte sich Platz
fünf in ihrer Gruppe. Nach der Zwischenbilanz deutete sich
ein Kopf an Kopf Rennen zwischen Thüringen, dem
Titelverteidiger Baden-Württemberg, Brandenburg und Bayern
an. Vierter Starter für den SV 90 war Philipp Griebel
(Jahrgang 1996) . Er begann zunächst mit der Athletik. Die
11,8 Sekunden im Sternlauf waren der beste Wert der
Meisterschaft. Auch in den beiden anderen Disziplinen
erreichte er die besten Ergebnisse seiner Gruppe. Im Reißen
und Stoßen begann er erst als die Heber der anderen
Landesverbände bereits ihre Versuchen absolviert hatten.
Souverän und mit neuen Bestleistungen von 57 bzw. 72 kg
gewann er in seiner Gruppe und brachte Thüringen in Führung.
In der letzten Gruppe startete Marco Meiselbach vom SV 90
.Nach einer hervorragenden Athletik und tollen neuen
Bestleistungen konnte er zwischenzeitig Platz zwei
erreichen. Allerdings deutete sich auch hier ein Kopf an
Kopf Rennen an und es führte Baden Württemberg. Im Reißen
gelang Marco die neue Bestleistung von 61 kg und Platz drei.
Diese Platzierung musste er unbedingt halten, da die
Brandenburger ebenfalls fast aufgeschlossen hatten. Gewohnt
ruhig und mit guter Technik gelangen Marco im Stoßen drei
gültige Versuche und im letzten 72 kg. Dies reichte für
Platz 3 und um die Sensation von Rodewisch perfekt zu
machen. Die Landesauswahl Thüringen, die ausnahmslos aus
Athleten des SV 90 Gräfenroda bestand, gewann zur großen
Überraschung aller die Deutsche Meisterschaft der
Landesauswahlmannschaften mit 125 Punkten denkbar knapp mit
einem Punkt Vorsprung vor dem großen Favoriten Baden
Württemberg. Mit gleicher Punktzahl wurde Brandenburg
dritter vor Bayern. Ein halbes Jahr nach der Verleihung des
grünen Bandes für ausgezeichnete Nachwuchsarbeit gelang es
dem SV 90 Gräfenroda die beste Mannschaft Deutschlands in
der C und D Jugend zu stellen. Ein herzliches Dankeschön an
alle Athleten für ihre Leistungen sowie den Trainern Rolf
Umbreit, Bernhard Eckardt, Christian Reuß, René Holtmann
sowie dem Landestrainer Andre Pfeuffer für ihre geleistete
Arbeit, Unterstützung und Hilfe ohne die der größte Erfolg
der Vereinsgeschichte nicht möglich geworden wäre.
Zu den Ergebnissen des Wettkampfes |
Philipp Greßler dominierte den Wettkampf

|
Am Wettkampf um den Thüringen Pokal der A- und B-
Jugend in Mühlhausen nahmen vier Sportler des SV 90 Gräfenroda teil.
Nach langer verletzungsbedingter Wettkampfpause zeigte Diana Lorenz
mit 46 kg im Reißen und 55 kg im Stoßen einen guten Wettkampf und
belegte Platz zwei im Jahrgang 1992 weiblich. Im Jahrgang 1994
konnte Lucas Knapp an seine guten Trainingsleistungen anknüpfen und
mit 37 kg bzw. 45 kg zwei neue Bestleistungen aufstellen. Damit
erkämpfte er Platz drei in der leichten Gruppe dieses Jahrgangs. In
der schweren Gruppe des Jahrgangs 1994 kam es zu einem spannenden
Wettkampf um Platz eins zwischen Sebastian Lorenz vom SV 90 und
Philipp Schreck vom KSV Sömmerda. Lorenz legte im Reißen die neue
Bestleistung von 69 kg vor. Schreck steigerte und konnte 72 kg
bewältigen. Mit dieser Last lag er aufgrund des größeren
Körpergewichts nur knapp vor Lorenz. Im Stoßen das gleiche Bild.
Lorenz legte nach 78 und 83 die neue Bestleistung von 86 kg vor.
Schreck gelangen 88 kg und damit knapp der Sieg in dieser Gruppe.
Sebastian Lorenz wurde mit vielen neuen Bestleistungen zweiter.
Einen hervorragenden Wettkampf zeigte Philipp Greßler im Jahrgang
1993 männlich. Er begann im Reißen bei 88 , ließ 92 kg folgen und im
dritten Versuch die neue Bestleistung von 96 kg, welche zugleich
auch die größte Last in dieser Teildisziplin darstellte. Bereits
nach dieser Teildisziplin führte er mit großem Vorsprung. Im Stoßen
startete er ebenfalls als letzter Athlet. Nach 117 im ersten Versuch
gelang ihm, unter großen Beifall, die neue Bestleistung von 122 kg
im zweiten Versuch. Im dritten ließ er 126 kg auflegen. Er setzte
diese Last mühelos um hatte aber Probleme beim Ausstoßen, so dass er
den Versuch zwei zu eins ungültig bekam. Mit 218 kg im Zweikampf
beendete er als erster in seinem Jahrgang den Wettkampf und wurde in
die Thüringer Landesauswahl der A/B Jugend berufen. Er startet somit
bei den Deutschen Meisterschaften der Landesauswahlmannschaften
Anfang April in Plauen. |
Henneberg-Pokal
|
Am vergangenen Wochenende nahmen zehn
Gewichtheber des SV 90 Gräfenroda am Wettkampf um den
Henneberg Pokal in Schleusingen teil. Mit viermal Gold,
viermal Silber , einmal Bronze und einen vierten Platz
gelang es den jungen Sportlern wiederum den erfolgreichsten
Verein zu stellen und viele der begehrten Pokale mit nach
Hause zu nehmen. Unter den gestrengen Augen von drei
Kampfrichtern die die technische Bewertung der jeweils drei
Versuche des Reißens und Stoßens vornahmen gelang Nora
Freitag mit neuen Bestleistungen von 16 bzw. 19 kg im
Jahrgang 2001 weiblich der erste Sieg. Mark Griebel gelang
es im Jahrgang 1999 diesmal mit tollen neuen Bestleistungen
von 24 bzw. 32 kg seinen Dauerkontrahenten Christopher
Losereit aus Herbsleben zu schlagen und Platz eins zu
erkämpfen. Der vierte Platz ging an Konrad Rose vom SV 90
mit 16 bzw. 20 kg. Bastian Reuß (Jg. 98 männl.) lag
mit neuer Bestleistung von 20 kg nach dem Reißen noch in
Führung musste sich aber am Ende trotz neuem Hausrekord von
23 kg im Stoßen Bastian Kühnhold aus Schleusingen geschlagen
geben und erreichte Platz zwei. Das Leichtgewicht des SV 90
Gräfenroda Clemens Rose, sollte es diesmal schwer haben, da
in dem großen Teilnehmerfeld Florian Reum aus Breitungen
Favorit war. Nach dem Reißen das Clemens mit 30 kg und sehr
guter technischer Bewertung von 7,3 Punkten abschloss lag er
wie erwartet auf Platz zwei. Zur großen Überraschung aller
konnte er sich im Stoßen enorm steigern und mit glänzender
Technik und 40 kg im dritten Versuch noch Reum aus
Breitungen von Platz eins verdrängen. Er freute sich auf
seinen ersten Sieg bei diesem Wettkampf und Platz zwei in
der Gesamtwertung aller Jahrgänge. Einen hervorragenden
Wettkampf zeigte Philipp Griebel (Jg. 1996 männl.). Mit
neuen Bestleistungen von 56 kg im Reißen und 71 kg im Stoßen
gelang ihm der Sieg in diesem Jahrgang. Die von den
Kampfrichtern gegebenen 7,7 bzw. 8,0 Punkte waren zudem die
höchsten technischen Werte des Wettkampfes. Philipp erhielt
dafür den Pokal für den besten Techniker und Sportler des
Wettkampfes. Zweiter wurde im Jahrgang 1996 sein
Vereinskamerad Nico Holtmann mit neuer Bestleistung von 41
kg im Reißen und 51 kg im Stoßen. Lydia Zander wurde mit 34
bzw. 46 kg zweite im Jahrgang 1995 weiblich. Die höchsten
Lasten der Veranstaltung hoben die beiden Gräfenrodaer Marko
Meiselbach und Richard Hendrich im Jahrgang 1995. Marko
gelangen mit 60 bzw. 73 kg neue Bestleistungen und Platz
zwei in diesem Jahrgang. Richard steigerte sich auf 64 kg
bzw. 75 kg und erkämpfte sich damit Platz drei. |
Gräfenroda an der Spitze

Ein ewiges Auf und Ab
|
Noch vor ein paar
Monaten ereilte uns die Nachricht, das der Sportfreund Bernhard
Eckardt seine Tätigkeit als Trainer beim SV 90 Gräfenroda
einstellt. Am Wochenende konnte sich der Trainerstab über seine
Rückkehr freuen. Von nun an wird er wieder das Dienstagtraining
mit Christian Reuß übernehmen. Die Trainereinteilung in dem
Trainingsbetrieb wird sich auch an einigen Stellen ändern, da
sich der Sportler Nico Höhn mehr auf seine eigene sportliche
Laufbahn konzentrieren möchte .
|
Die
Jugend auf dem Vormarsch
|
Bei den Verbandsjugendspielen in Suhl
holten die zwölf Gräfenrodaer Teilnehmer in den athletischen
Disziplinen Kugelschocken, Sternlauf und Schlussweitsprung sowie
im Reißen und Stoßen mit Technikbewertung fünf Gold-, vier
Silber- und eine Bronzemedaille. Damit war
der SV 90 Gräfenroda (SVG) erneut der erfolgreichsten Verein.
Zur Anwendung kam erstmals ein neues Wertungssystem, das eine
gleiche Wertigkeit der drei Disziplinen der Athletik zu den
beiden Disziplinen des Gewichthebens erreichen soll. Im Jahrgang
2001 gelang Nora Freitag mit Bestleistungen von 14 kg im Reißen
und 17 kg im Stoßen Platz eins. Den Wettkampf des Jahrgangs 1999
gewann Christopher Losereit aus Herbsleben vor Mark Griebel vom
SV 90. Mark gelang es drei der fünf Teildisziplinen zu gewinnen
und mit 31 kg im Stoßen erstmals mehr als sein eigenes
Körpergewicht zur Hochstrecke zu bringen. Vierter wurde Konrad
Rose mit neuen Bestleistungen in der Athletik. In seinem zweiten
Wettkampf gelang es Bastian Reuß, im Jahrgang 1998 wiederum eine
Medaille zu erkämpfen. Mit neuen Bestleistungen von 17 bzw. 20
kg und Steigerung seiner Zweikampfleistung um 11 kg wurde er
Zweiter. Bester Teilnehmer der Verbandsjugendspiele wurde das
Leichtgewicht des SV 90 Gräfenroda, Clemens Rose. Clemens, der
nur ein Körpergewicht von 30 kg auf die Waage brachte, gelangen
30 kg im Reißen und 40 kg im Stoßen. Mit tollen athletischen
Werten darunter 7,99 m im Schlussweitsprung und 8,47 m im
Kugelschocken mit der 3 kg-Kugel, erreichte er mit großem
Vorsprung Platz eins im Jahrgang 1997.Im Jahrgang 1996 errang
Melanie Schambach Platz eins mit 25 bzw. 33 kg und neuer
Bestleistung im Kugelschocken von 6,28 Metern. Bei den
gleichaltrigen Jungen dominierte Philipp Griebel mit
beeindruckenden Bestleistungen von 55 bzw. 70 kg. Im Sternlauf
gelang ihm mit 11,1 s die schnellste bisher in Thüringen
gelaufene Zeit der C-/ D- / und E-Jugend. Er erreichte damit das
zweitbeste Gesamtergebnis aller Teilnehmer. Dazu erhielt mit 7,6
Technikpunkten im Reißen und 7,8 Punkten im Stoßen die höchste
technische Bewertung aller Heber des Wettkampfes. Sein
Vereinskamerad Nico Holtmann erreichte 38 bzw. 50 kg und wurde
mit großem Vorsprung auf die weiteren Teilnehmer Zweiter dieses
starken Jahrgangs.Beste weibliche Teilnehmerin der
Verbandsjugendspiele wurde Lydia Zander mit Bestleistungen in
der Athletik sowie 35 kg bzw. 45 kg im Gewichtheben. Damit
sicherte sie sich Platz eins im Jahrgang 1995. Bei den Jungen
lieferte sich hier Marko Meiselbach einen großartigen Wettkampf
mit Bastian Noßmann aus Herbsleben. Marko gelangen 58 kg im
Reißen und die neue Bestleistung von 68 kg im Stoßen. An 61 kg
im Reißen scheiterte er nur knapp. Marko wurde Zweiter vor
seinem Vereinskameraden Richard Hendrich, der im Stoßen mit 73
kg eine Bestleistung aufstellte und damit zugleich die größte
Last des gesamten Wettkampfes hob. Vierter wurde in diesem
Jahrgang mit 35 kg im Reißen und 48 kg im Stoßen Chris Feitag. |
      |