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Das Steinheben 2005
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Am 2. Juli
fanden in Gräfenroda die XV. Thüringer
Steinhebermeisterschaften statt.
Bei schönem Wetter wurde die Veranstaltung
kurz nach 14.00 Uhr von DJ Matze eröffnet.
Die anwesenden Zuschauer wurden sogleich
von dem Kammbergtrio musikalisch bestens
unterhalten und konnten sich anschließend
beim Steinstoßen selbst versuchen.
Steinstoßen Dieser Wettkampf wurde letztes Jahr wegen Regen abgebrochen, aber diesmal versuchten sich Stoßerinnen und Stoßer an den 6,5 kg bzw. 13,5 kg schweren Steinen. Nach drei Siegen in Folge konnte Martina Holtmann (Gräfenroda) ihren Titel nicht verteidigen und wurde mit 5,90 m Dritte. Erste wurde mit guten 7,10 m Ramona Acker (Manebach) vor Maria Bobertag (Beeskow) mit 6,20 m. Bei den Männern zeichnete sich ein spannender Zweikampf zwischen Sven Kullmann (Arnstadt) und Guido Biastoch (Ruhla) ab. Diesen entschied mit 7,85 m Sven für sich und siegte nun schon zum dritten Mal in dieser Disziplin. Um nur fünf Zentimeter musste Guido sich geschlagen geben. Dritter wurde mit 7,46 m Enrico Frank aus Kranichfeld. Kurz vor 16.00 Uhr überreichte die Gräfenrodaer Gewichtheberjugend ihren Trainern Rolf Umbreit und Rene Holtmann sowie Sektionsleiter Mario Machleit drei Gewichtheberzwerge um sich für die gute Betreuung zu bedanken.
Steinheben Um 16.00 Uhr begann dann das Steinheben und diesmal versuchten sich 14 Starter am Stein. Das Grundgewicht von 201 kg schaffte jeder Heber, aber das war noch lange nicht alles. Die alte Rekordmarke von 406 Kg wurde um fünf Kilogramm überboten. Aber der Reihe nach. In einem, wie immer, spannenden Wettkampf konnten die Gräfenrodaer Steinheber Dirck Wetzel und Jörg Schambach nicht überzeugen und belegten die Plätze 9. und 10.. Überraschend war der Auftritt des Jugendlichen Christian Reuß, der bei seinem ersten Steinheben schon gute 261 kg schaffte. Der für Motor Arnstadt startende Gräfenrodaer Sebastian Porwol erreichte mit dem 8. Platz seine bisher beste Platzierung. Lokalmatador Ronny Frank konnte wegen einer Verletzung nicht antreten und so gab es einen Dreikampf zwischen Guido Biastoch, Knut Handtke von der TSG Ruhla und dem Sieger des Vorjahres Hajo Balke vom AC Besskow. Schon sieben Mal ging der Titel des Thüringer Steinhebers nach Ruhla. Guido und Knut waren guten Mutes auch diesmal den Siegerpokal mit nach Hause zu nehmen, sahen die beiden Strongmen-Hünen doch breiter und kräftiger aus als Hajo. Aber Guido hatte keinen guten Tag und wurde mit 386 kg Dritter. Die beiden verbliebenen Heber versuchten sich an 401 kg aber nur Hajo schaffte es. Um noch zu Siegen steigerte Knut auf 406 kg, da durch sein höheres Körpergewicht 401kg nicht gereicht hätten. Trotz lautstarker Unterstützung durch das begeisterte Publikum war diese Last für Knut zu schwer und so war klar, das der Siegerpokal über die Thüringer Landesgrenzen hinaus ging. Der frischgebackene Steinhebermeister Hajo Balke wollte aber auch noch einen neuen Rekord aufstellen und lies 411 kg aufstecken. Unter den lauten Klängen seiner Wunschmusik hob der Ausnahmeathlet die neue Rekordlast und machte die bisherigen 406 kg von Guido aus dem Jahre 2003 nichtig. Mit einem tosenden Beifall belohnten die Zuschauer diese kämpferische Leistung des Beeskowers. Die Stellvertretende Bürgermeisterin Veronika Rodehau und Sektionsleiter Mario Machleit beglückwünschten alle Sportler zu ihren Platzierungen. Die ca. 300 Zuschauer erlebten mit dem XV. Thüringer Steinhebermeisterschaften trotz des ungewohnten Bühnenbildes eine gelungene Veranstaltung in Gräfenroda. Vor der abendlichen Disko entschied man sich die Musikanlage auf der „Natürlichen Bühnenruine“ zu lassen und nicht ins alte Bierzelt umzuziehen. Der Mut wurde belohnt, denn das Wetter hielt und ca. 250 Gäste amüsierten sich prächtig bei der wohl einzigsten Abend-veranstaltung in der Alten Lache. Bedanken möchte sich die Leitung der Sektion Gewichtheben für finanzielle Unterstützungen, bei allen Helfern, dem lautstarken Publikum und freut sich auf ein Erscheinen im nächsten Jahr. Ergebnisse Steinheben:
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