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17.06.2010 21:04:48 Uhr

 

 

Herzlich willkommen auf der Homepage

 des

 SV 90 Gräfenroda e.V. Sektion

 Gewichtheben

 
   
 
 

 

 

Westdeutsche Mehrkampfmeisterschaft  am 12.06.2010 in Gräfenroda

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Kampfrichtereinsatzplan

 

 

Es werden für die Westdeutsche Mehrkampfmeisterschaft T-Shirts bestellt. Damit genügend T-Shirts vorrätig sind, bitten wir die Vereine bei bedarf eine Vorbestellung beim SV 90 Gräfenroda zu machen.

 

Ausschreibung Steinheben

 

 

 

Thüringer Auswahl wurde Deutscher Vizemeister

Die idyllische Stadt Rodewisch inmitten des Vogtlandes war vom 26. bis 27 März 2010 erneut Austragungsort der Deutschen Meisterschaften der Landesauswahl-mannschaften der C-Jugend im Gewichtheben. An den Wettkämpfen nahmen acht Landesverbände teil. Ausgetragen wurde ein athletischer Mehrkampf aus Reißen und Stoßen mit Technikbewertung sowie Sternlauf, Schocken und Dreisprung. Da alle Landesverbände ihre besten Athletinnen und Athleten geschickt hatten, war ein spannender Wettkampf garantiert. Aufgrund ihrer gezeigten Leistungen wurden in die Landesauswahl Thüringens mit Rose, Holtmann und Griebel drei Starter vom SV 90 Gräfenroda berufen. Die Thüringer Auswahl, welcher vor einem Jahr ausnahmslos aus Sportlern vom SV 90 bestand trat als Titelverteidiger an. In den fünf Gruppen, deren Aufstellung nach aufsteigendem Körpergewicht vorgenommen wurde, nahm je ein Athlet aus einem Bundesland teil. In der ersten Gruppe kam es zu einem spannenden Zweikampf um den Gruppensieg  zwischen  Rose und Sadey aus Sachsen. Die beiden Heberflöhe mit 33,5 kg bzw. 36,9 kg Körpergewicht begeisterten mit tollen Hebungen und hohen technischen Wertungen das Publikum. Rose lag nach erreichten 35 kg im Reißen bereits mit 19 Punkten Rückstand auf Platz 2. Im Stoßen gelang es ihm mit drei gültigen Versuchen und am Ende 47 kg bei 7,93 Technikpunkten leicht aufzuholen. Was danach folgte war eine eindrucksvolle Demonstration seines athletischen Könnens. Mit 11,6 sec. im Sternlauf, 8,00 m im Dreisprung und 8,18 m im Kugelschocken drehte er den Wettkampfverlauf. Mit 28,12 Punkten Vorsprung gewann er die  Entscheidung in Gruppe 1 wurde bester Athletiker und zweiter in der Gesamteinzelwertung. In der Gruppe zwei trat Nico Holtmann an. Mit starken technischen Bewertungen, sechs gültigen Hebungen und am Ende 45 bzw. 58 kg führte er seine Gruppe vor dem Sachsen Schmiedel nach diesen Teildisziplinen an. In der Athletik lieferten sich beide einen spannenden Kampf um den Sieg. Während nach dem Sternlauf Schmiedel in der Gruppenwertung führte,  drehte Holtmann dies nach dem Dreisprung mit neuer Bestleistung von 7,79 m.Das abschließende Schocken brachte die knappe Entscheidung zugunsten des Sachsen. Mit Platz 2 erreichte er ein hervorragendes Ergebnis und brachte Thüringen damit auf Medaillenkurs. Nach der Zwischenbilanz deutete sich ein Kopf an Kopf Rennen zwischen dem Titelverteidiger Thüringen, Sachsen und der Pfalz an. In Gruppe drei in der ausnahmslos weibliche Teilnehmerinnen antraten blieb die Sömmerdaerin Noa hinter ihren Möglichkeiten und verpasste es mit Platz 8 den Anschluss zu halten. Vierter Starter für Thüringen war Günther vom Breitunger AV. Nach guter Athletik lag er aussichtsreich auf Platz 4 konnte aber aufgrund technischer Probleme beim Gewichtheben keinen Boden gutmachen und belegte mit knappen Rückstand den vierten Platz. In der letzten Gruppe startete Griebel vom SV 90. Er begann zunächst mit der Athletik. Die 11,5 Sekunden im Sternlauf und  8,20 m im Dreisprung waren die besten Werte der Meisterschaft. Auch im Kugelschocken erreichte er dass beste Ergebnisse seiner Gruppe. Im Reißen und Stoßen zeigte er eindrucksvoll das er der derzeit beste Nachwuchsheber in der C/D-Jugend Deutschlands ist. Ihm gelangen 6 gültige Versuche und die neuen Bestleistungen von 73 kg im Reißen und 93 kg im Stoßen. Für seinen letzten Stoßversuch erhielt er die Traumnote von 8,60 Technikpunkten. Griebel brachte Thüringen damit zurück auf Medallienkurs.Denkbar knapp am erneuten Gold vorbei gelang den Thüringern wiederum ein sensationeller Erfolg mit dem Gewinn des Vizemeistertitels knapp hinter Sachsen und vor der Pfalz. Philipp Griebel wurde zudem als bester Athlet und bester Techniker der Meisterschaften geehrt.Knapp dahinter landete sein Vereinskamerad Clemens Rose. Beiden gelang es als einzige über 600 Gesamtpunkte zu erreichen.

 

Griebel wurde bester Techniker beim Henneberg-Pokal

Am Wettkampf um den Henneberg Pokal in Schleusingen nahmen am vergangenen Wochenende  zwölf Gewichtheber des SV 90 Gräfenroda teil. Mit viermal Gold, zweimal Silber und zweimal Bronze gelang es den jungen Sportlern  den erfolgreichsten Verein zu stellen und viele der begehrten Pokale mit nach Hause zu nehmen.Unter den gestrengen Augen von drei Kampfrichtern die die technische Bewertung der jeweils drei Versuche des Reißens und Stoßens vornahmen gelang Nora Freitag mit 21kg im Reißen und 28kg im Stoßen im Jahrgang 2001 weiblich der erste Sieg. Zweite wurde ebenfalls vom SV 90 Julia Perlt mit neuer Bestleistung im Reißen von 11kg. Mit 6 gültigen Versuchen und neuer Bestleistung von 36 kg im Stoßen lag Mark Griebel im Jahrgang 1999 lange in Führung. Mit dem letzten Versuch im Stoßen gelang es Losereit aus Herbsleben noch Mark auf Platz 2 zu verdrängen. Knapp dahinter konnte sich Konrad Rose mit toller Steigerung im Stoßen und neuen Bestleistungen von 22 bzw. 29 kg noch den dritten Platz erkämpfen.

   

                          Julia Perlt                                                       Konrad Rose

Bastian Reuß (Jg. 98 m) gelang es erstmals den begehrten Hennebergpokal vor seinem Dauerkontrahenten Kühnhold aus Schleusingen zu erkämpfen. Dabei glänzte er mit 6 gültigen Versuchen und neuen Bestleistungen von 26 bzw. 36 kg. Einen großartigen Wettkampf zeigte Clemens Rose im Jahrgang 1997 männlich. Ihm gelangen diesmal nicht nur alle Versuche sondern er konnte mit 37 im Reißen, 48 im Stoßen und 85 kg im Zweikampf gleich drei neue Landesrekorde in der Gewichtsklasse bis 35 kg der C-Jugend aufstellen. Damit erkämpfte er sich Platz 1 in seinem Jahrgang und wurde zweiter in der Gesamtwertung aller Jahrgänge. Einen hervorragenden Wettkampf zeigte Philipp Griebel (Jg. 96 m) Mit 70 kg im Reißen und 90 kg im Stoßen gelang dem Bundeskaderathleten ein klarer Sieg in diesem Jahrgang. Die von den Kampfrichtern gegebenen 7,5 bzw. 7,6 Punkte (15,1 Gesamtpunkte) war der beste technische Gesamtwert des Wettkampfes. Aufgrund dieser Leistungen wurde er mit dem Pokal für den besten Sportler des Hennebergpokals geehrt.  Sein Vereinskamerad Nico Holtmann lag nach dem Reißen nur auf Platz 4.Mit großem Kampfgeist und 58 kg im Stoßen konnte er sich mit seinem letzen Versuch noch Platz 3 erkämpfen.

 

                    Mark Griebel                                                         Bastian Reuß

 

Weitere gute Platzierungen gelangen als Fünften Fritz Heyer (Jg. 99), Philippe Keith als Sechsten im Jahrgang 97,Sascha Perlt als Achten (Jg. 2000)und Frank Mönchmeier als Zehnten im Jahrgang 97.Das Gräfenrodaer Trio Griebel, Rose und Holtmann wird nunmehr gemeinsam mit dem Breitunger Günther und der Sömmerdaerin Noa in der Landesauswahl das Land Thüringen bei den Deutschen Meisterschaften in Rodewisch vertreten und hofft auf eine Titelverteidigung nach dem historischen Sieg als Vereinsmannschaft im vergangenen Jahr.

 

Wahlversammlung des SV 90 Gräfenroda

 

Am gestrigen Donnerstag, mitten in den Entscheidungen des Damenstaffelrennens bei Olympia trafen sich die Sportler des SV 90 in  der Kegelbahn zu ihrer Jahreshauptversammlung, die Satzungsgemäß alle 2 Jahre zur Neuwahl des Vorstandes auffordert. Bilanz über die vergangene Wahlperiode und das zurückliegende Geschäftsjahr wurde gezogen. Vereinsvorsitzender Achmed Gundelwein konnte den anwesenden Mitgliedern berichten, dass der SV 90 mit seinen Wettkampforientierten Abteilungen, Sektionen zu den stärksten des Ilm-Kreises gehören. Vor allem die Nachwuchsarbeit bei den Gewichthebern, der Abteilung Tischtennis und den Skisportlern haben durch die gute Zusammenarbeit mit den Kindergärten und der Grundschule ein sicheres Fundament. Daher auch der Dank an die Kindergartenleitung Frau Abendroth und die verantwortliche Sportlehrerin Frau Cyriax. Basierend natürlich auch auf der breiten Übungsleiter und Trainerarbeit zählt nicht nur Quantität sonder auch Qualität zu den Ansprüchen ihrer Arbeit. Das der SV 90 dabei mit der geringsten Unfallquote behaftet ist zeugt ebenfalls vom guten Ausbildungsstand. Bilanz wurde gezogen über Getanes und anstehende Aufgaben.

Dabei wurde sichtbar, dass sich die Vereinsleitung mit der Verjüngung sehr gut getan hat. Neuer Schwung mit Christian Reuß und Nico Höhn brachten viel Anerkennung in den gezeigten Aktivitäten, wie zum Beispiel bei der Ortsmeisterschaft im Kegeln mit insgesamt 24 Mannschaften.

Bei einer Neuauflage wird sogar mit einem zunehmenden Interesse gerechnet. Wenig erfreut ist man da bei den Skisportlern, die im Kampfrichterwesen mehr bewegen sollten, denn bei den anstehenden internationalen Ereignissen vor der Haustür, in Oberhof, wird auch in Zukunft jede Hand, jeder Mann/ Frau gebraucht so die Einschätzung des Abteilungsleiters Ski. Der detaillierte Bericht der verantwortlichen Kassenwarte zeigte eine gute Bilanz zwischen den Einnahmen und Ausgaben. Sichtbar wurde, dass die Kegelbahn und der Vereinsbus die meisten Kosten verursachen, aber auch wiederum den größten Nutzen für das homogene Vereinsleben und darüber hinaus auch für den Ort selbst bringen. Ein weitere Diskussionspunkt die anstehenden Veranstaltungen mit der Durchführung des Inline-Technik-Sprint, der Festwoche 20 Jahre Vereinsleben in Gräfenroda. Dazu noch ein Oldtimertreffen des ADAC.

 

Ein Tagesordnungspunkt war die Ehrung verdienstvoller Mitglieder des SV 90.

Vom Vorstand entsprechen einer Ehrenordnung konnten ausgezeichnet werden:

Mit der Dank und Annerkennungsurkunde

 

Nico Höhn, Conni Bartoholome, Daniel Eschrich, Gudrun Nüchter und Thomas Schröder.

 

Mit der Ehrenurkunde des SV 90

 

Karin Meister, Christian Reuß, Corina Lindner, Martina Holtmann, Sabine Gundelwein, Beate Kümmerling und Bernhard Schilling.

 

Die Ehrennadel des Vereins erhielten:

 

Gabriele Schneider, Rene Holtmann und Ulrich Schneider

 

Die Wahl des neuen Vorstandes wurde vom Sportfreund Frank Fiebig geleitet.

 

Die neue Leitung besteht aus dem wiedergewählten

 

1. Vorsitzenden                                             Achmed Gundelwein

1. stellvertretenden Vorsitzenden                 Norbert Erdmann

2. stellvertretenden Vorsitzenden                 Ulrich Schneider

Kassenwart                                                   Karin Meister

Stellvertretenden Kassenwart                       Christian Reuß

Schriftführer                                                  Martina Holtmann

Jugendwart                                                   Michael Holtmann

Mit dem Schlusswort, in dem sich der alte, neue Vorsitzende, Achmed Gundelwein, für das aufgezeigte Vertrauen bedankte, wurde die Veranstaltung beendet.

 

 

 

Einladung zur Mitgliederversammlung

 

Nachruf

Klaus-Dieter Huhn

Klaus-Dieter Huhn aus Gräfenroda hat uns für immer verlassen

Klaus-Dieter gehörte zu den acht Gründungsmitgliedern der Sektion Gewichtheben.

 

Tausend Worte können nicht sagen, wie groß die Bestürzung war,

 die unsere Herzen stocken ließ, als du plötzlich gehen musstest!

Tausend Worte können nicht beschreiben,

 wie tief die Trauer in den Herzen derer liegt, die dich lieben, die dich kennen.

Tausend Gedanken werden dich begleiten auf deiner Reise durch die Unendlichkeit.

 Tausend Gedanken, in denen du bei uns bist, bis in alle Ewigkeit!

 

 

 

Toller Saisonabschluss für Gräfenrodas Gewichtheber

 

Am traditionellen Thüringen Pokal nahmen fünfzehn Sportler des SV 90 Gräfenroda erfolgreich teil. In den Disziplinen Kugelschocken, Schlussdreisprung sowie Reißen und Stoßen wurden die Besten ermittelt.Trotz verletzungsbedingtem Ausfall einiger Leistungsträger wurde der SV 90 mit fünfmal Gold und je zweimal Silber und Bronze erfolgreichster Verein.Im Jahrgang 2001 (weiblich) gewann Nora Freitag mit neuen Bestleistungen von 21 kg im Reißen sowie 26 kg im Stoßen vor ihrer Vereinskameradin Julia Perlt der in ihrem ersten Wettkampf sechs gültige Versuche und am Ende 9 bzw. 11 kg gelangen.Ihr Bruder Sascha Perlt konnte mit 8 bzw. 11 kg ebenfalls überzeugen und erkämpfte sich damit Platz 5 im Jahrgang 2000 (männlich).

 

 

                               Julia Perlt                                                         Sascha Perlt

Im Jahrgang 1999 (m) wurde Konrad Rose mit neuen Bestleistungen von 20 bzw. 28 kg zweiter vor seinem Vereinskameraden Mark Griebel der 29 (BL) und 33 kg hob. Fritz Heyer steigerte sich auf 23 bzw. 28 kg und wurde fünfter in diesem starken Jahrgang. Bastian Reuß überzeugte mit guten athletischen Werten und Bestleistungen von 25 bzw. 35 kg. Damit erkämpfte er sich überlegen Platz 1 im Jahrgang 1998 (m). Dass Clemens Rose nach langer krankheitsbedingter Trainingspause so überzeugend gewinnen konnte hätte niemand für möglich gehalten. Das Leichtgewicht des SV 90 Gräfenroda glänzte mit neuem Thüringer Landesrekord der C-Jugend im Reißen von 36 kg (Gewichtsklasse bis 35 kg). Im Stoßen erreichte er 44 und scheiterte nur knapp am neuen Rekordwert von 47 kg. Mit 584,14 Mehrkampfpunkten wurde er erster seines Jahrgangs und bester Teilnehmer des Wettkampfes. Philippe Keith steigerte im gleichen Jahrgang seine Bestleistungen um 33 kg auf 52 bzw. 55 kg. Damit erkämpfte er sich Rang vier. Den sechsten Platz belegte Frank Mönchmeier mit 11 bzw. 15 kg.  Den Wettkampf des Jahrgangs 1996 gewann Nico Holtmann mit 43 kg im Reißen und neuer Bestleistung von 57 kg im Stoßen. Damit gelangen ihm erstmals 100 kg im Zweikampf. Benjamin Bauer wurde mit 22  bzw. 24 kg (jeweils BL) vierter.In einem spannenden und dramatischen Wettkampf im Jahrgang 1995 (m)schenkten sich Marko Meiselbach vom SV 90 und Bastian Noßmann aus Herbsleben nichts.  Marko führte nach dem Schocken knapp, welches Bastian nach dem Sprung ausgleichen konnte und nunmehr vorn lag.

 

                   Clemens Rose                                                     Marko Meiselbach

Trotz neuer Bestleistung von 70 kg im Reißen gelang es Marko nur wenig aufzuholen. Die Entscheidung brachte der letzte Versuch im Stoßen. Marko gelang es in diesem Versuch mit einer unglaublichen Steigerung seiner Bestleistung um 8 auf 92 kg Noßmann noch den sicher geglaubten Sieg zu entreisen. Dritter wurde mit neuen Bestleistungen von 72 bzw. 86 kg Richard Hendrich vor Chris Feitag der mit 44 bzw. 58 kg ebenfalls neue Bestwerte erreichte.

 

Empfang der Deutschen Meister beim Bürgermeister

     

Dass im SV 90 Gräfenroda eine hervorragende Jugendarbeit im Gewichtheben geleistet wird, hatte schon der Sieg beim Jugendländerpokal im Frühjahr gezeigt. Dies wurde jedoch bei den Deutschen Meisterschaften bei weitem getoppt, stellten doch die Gräfenrodaer Gewichtheber mit Diana Lorenz (A-Jugend), Philipp Griebel (C-Jugend) und Nico Holtmann (C-Jugend) gleich drei Deutsche Meister. Philipp Gressler wurde zudem Deutscher Vizemeister.Und als Sensation kann man schon bezeichnen, dass sich die Gräfenrodaer Nico Holtmann, Philipp Griebel, Richard Hendrich und Marko Meiselbach gegen alle großen Leistungszentren durchsetzen konnten und den Sieg in der Mannschaftswertung bei den Deutschen Meisterschaften holten.Bürgermeister Frank Fiebig hatte am 02.12.2009 Trainer und Nachwuchsathleten zu einem Empfang ins Rathaus eingeladen. „Auch wenn die Finanzen eng sind, möchten wir euch für diese Leistungen etwas zukommen lassen“, erklärte er, „es ist nicht oft, dass ich Deutschen Meistern gratulieren kann“. Diese tollen Ergebnisse seien auch für den Ort Gräfenroda wichtig. Er überreichte den jungen Gewichthebern je einen Gutschein für einen Wochenendaufenthalt in einer Jugendherberge in der Nähe eines Freizeitparkes. „Das gilt natürlich auch für die Trainer und Betreuer, denn was sie mit ihrer Arbeit leisten ist hoch anzurechnen“, sagte Fiebig und bedankte sich bei den Trainern René Holtmann, Rolf Umbreit, Michael Holtmann und Christian Reuß, die ebenfalls am Empfang teilnahmen.Jugendtrainer René Holtmann betonte: „Ich freue mich, dass es in Gräfenroda einen Bürgermeister gibt, der so viel für den Sport übrig hat, das war nicht immer so.“ Seit sieben Jahren sei er als Trainer im Verein und es wurde in dieser Zeit die größte Nachwuchsabteilung in dieser Sportart in Deutschland aufgebaut. Mittlerweile trainieren 35 Kinder und Jugendliche in der Sektion Gewichtheben des SV 90 , davon sechs Mädchen. Er bedankte sich auch bei den Sponsoren Marlies Schulz die in diesem Jahr die materielle Ausrüstung der jungen Gewichtheber wesentlich verbesserte und Wilfried Hendrich der Meister T-Shirts zur Verfügung stellte für ihre Unterstützung: „Zusammen sind wir stark, allein hätte das niemals geschafft.“Er informierte darüber, dass der SV 90 Gräfenroda den Zuschlag für eine große Meisterschaft bekommen hat. „Mehr als 100 Sportler werden bei den „Westdeutschen Mehrkampfmeisterschaften am 12.06.2010“ in Gräfenroda ihre Kräfte messen.

 

Auch alte Hasen waren aufgeregt

Gewichtheben, Landesliga: Mühlhausen/Sömmerda gegen SV Gräfenroda (mm). Kürzlich war die Mannschaft des SV 90 Gräfenroda in Mühlhausen zu Gast und bestritt ihre erste Begegnung der Saison in der Landesliga Thüringen. Junge und auch alte Hasen sind jedes Jahr wieder aufgeregt, wenn es daran geht, den ersten Wettkampf nach der Sommerpause zu bestreiten. Besonders Christian Reuß, der den Nagel wiedergefunden hat, an den er seine Heberschuhe gehängt hatte. Seine Sportkameraden waren froh, ihn trotz Trainingsrückstandes wieder in der Mannschaft zu haben. Im Vorfeld konnte niemand Prognosen abgeben, wie der Kampf enden würde, da seit dieser Saison das Sinclair-Punkte-System zum Einsatz kommt. Beim Klassischen Reißen konnten vier von fünf Gräfenrodaern mindestens 100 kg zur Hochstrecke bringen, und so führten sie dann auch mit einem knappen Vorsprung. Philip Greßler schaffte die zwei Zentner zum ersten Mal. Aber es war klar, dass es gegen die starken Stoßer der KG Mühlhausen/Sömmerda nur mit etwas Glück zum Sieg reichen würde. Das Stoßen verlief für die Gräfenrodaer Mannschaft recht gut. So konnte Michael Holtmann mit 124 kg eine neue Bestleistung aufstellen. Nur Mario hatte mit Schmerzen im Handgelenk zu kämpfen und drückte im ersten Versuch nach, so dass der Kampfrichter die rote Fahne zeigen musste. Die gegnerische Mannschaft machte aber einfach keinen Fehler mehr. War somit im Stoßen nicht zu schlagen und konnte mit 1373,7: 1334,9 einen verdienten Heimsieg feiern. Die Mastersheber Peter Erkelenz, Mario Machleit und Christian Machleit waren erfreut, ihre Norm für die Europameisterschaft erreicht zu haben. Leistungen der Gräfenrodaer (Zweikampf und Sinclairpunkte): Nico Höhn 181/248, Michael Holtmann 228/294, Philipp Greßler 221/277, Christian Reuß 221/261, Mario Machleit 213/255, außer Konkurrenz: Peter Erkelenz 170/202, Christian Machleit 195/240, Lukas Knapp 104/201.

 

Diana wurde Deutsche Meisterin

 

Am vergangen Wochenende fanden in Schifferstadt ,Rheinland-Pfalz die Deutschen Jugendmeisterschaften der A/B- Jugend im Gewichtheben statt.Vom SV 90 Gräfenroda nahmen drei Sportler erfolgreich an den Wettkämpfen teil. Dabei begann alles nicht gerade meisterlich. Diana, die in der Gewichtsklasse bis 58 kg des Jahrgangs 1992 starten wollte, musste mächtig Gewicht lassen. Am Abend zuvor wog Sie noch 1,2 kg zuviel. Was folgte war ein Kraftakt am Morgen. Fünfzehn Runden und damit 6000 Meter rannte Sie auf dem Sportplatz in Schifferstadt, unterbrochen nur durch mehrere Zwischenstops auf der Kontrollwaage, um kurz vor Ende der Wiegezeit nach das erforderliche Startgewicht zu erreichen. Trotz dieser enormen Kraftanstrengung unmittelbar vor dem Wettkampf konnte Diana mit sechs gültigen Versuchen und 48 kg im Reißen bzw. 58 kg Stoßen einen super Wettkampf absolvieren. Mit dieser Leistung wurde Diana erstmals Deutsche Meisterin der A-Jugend.

   

 

Diana Lorenz

 

Sebastian Lorenz, der mit großem Trainingsrückstand in die Meisterschaft ging, erreichte mit 71 bzw. 86 kg den siebten Platz in der Gewichtsklasse bis 69 kg des Jahrgangs 1994. 

 

                   Sebastian Lorenz                                          Philipp Greßler

Mit großen Zielen startete Philipp Greßler in der Gewichtsklasse über 85 kg des Jahrgangs 1993. Nach dem Reißen, das nicht optimal verlief, standen am Ende 100 kg zu Buche, was derzeit nur Rang vier bedeutete.Eine Verletzung im letzten Reißversuch führte zum Ausscheiden des führenden Solar im Stoßen . Nun war alles möglich.Philipp zeigte im Stoßen zwei starke Versuche mit 116 bzw. 119 kg . Da dem bisherigen drittplatzierten nach dem Reißen, Angermeier aus Bayern, im Stoßen nur 117 kg gelangen konnte sich Philipp noch die Silbermedaille im Schwergewicht seines Jahrgangs erkämpfen. Im dritten Versuch meisterte er die neue persönliche Bestleistung von 124 kg. 

 

 

Sensationeller Sieg für den SV 90 bei den Deutschen Meisterschaften

In der sächsischen Sportstadt Riesa trafen am vergangenen Wochenende die besten Nachwuchsheber bei den Deutschen Meisterschaften der C Jugend aufeinander. Vom SV 90 Gräfenroda konnten sich sechs Sportler qualifizieren .

Ausgetragen wurde ein athletischer Mehrkampf aus Dreisprung, Kugelschocken und Sternlauf sowie den beiden klassischen Disziplinen des Gewichthebens Reißen und Stoßen mit Technikbewertung.

 

Nico Holtmann startete in der leichten Gruppe des Jahrgangs 1996. Nach spannenden Wettkampf im Reißen und Stoßen erkämpfte er sich mit 41 bzw. 54 kg knapp vor seinen stärksten Konkurrenten Brandhuber (1,5 Punkte) und Attilo (9 Punkte) aus Bayern Platz 1. Trotzt neuer Bestleistung von Nico gelang es beiden beim anschließenden Kugelschocken, an ihm vorbeizuziehen.Die letzten beiden Disziplinen Sternlauf und Dreisprung mussten die Entscheidung bringen. Nico erreichte hier neue Bestleistungen und es gelang ihm damit seine beiden Konkurrenten zu schlagen. Mit hervorragenden 555,06 Mehrkampfpunkten erkämpfte er den Deutschen Meistertitel in seiner Gewichtsgruppe und erreichte das zweitbeste Gesamtergebnis aller Sportler des Jahrgangs 1996. Besser als er war nur Einer und das war sein Vereinskamerad Philipp Griebel im gleichen Jahrgang in der mittleren Gewichtsgruppe. Philipp begann die Meisterschaften hoch konzentriert und mit den neuen Bestleistungen von 64 kg im Reißen und 84 kg im Stoßen, lies er kein Zweifel aufkommen, dass er diese Gruppe gewinnen will. Mit ebenfalls neuen Bestleistungen im Dreisprung 8,13 m und Kugelschocken 11,01 m distanzierte er die Konkurrenz und gewann souverän mit über 70 Punkten Vorsprung den Deutschen Meistertitel. Lydia Zander gelang in der leichten Gewichtsgruppe des Jahrgangs 1995 weiblich der siebte Platz mit 35 kg im Reißen und 46 kg im Stoßen. Wesentlich schwerer hatten es Chris Freitag und Marko Meiselbach in der halbschweren Gruppe des Jahrgangs 1995. Chris erkämpfte sich mit neuen Bestleistungen in allen athletischen Disziplinen und 42 kg im Reißen und 54 kg im Stoßen den neunten Platz. Marko lag nach der Athletik und neuen Bestleistungen im Dreisprung und Kugelschocken auf Platz zwei. Im Reißen gelangen ihm zwei gültige Versuche und mit 67 kg im letzten bei 8,23 Technikpunkten die höchste Bewertung aller Sportler des SV 90. Damit baute er seinen Vorsprung aus. Im Stoßen konnte er trotz neuer Bestleistung von 84 kg im dritten Versuch nur zusehen wie seine Konkurrenten Opiela und Mummhardt noch 86 bzw. 90 kg erreichten und damit knapp an ihm vorbeizogen. Am Ende fehlten 0,4 Punkte an einer Medaille und es blieb für ihn nur Platz vier. Richard Hendrich startete in der schweren Gewichtsgruppe des Jahrgangs 1995. In der Athletik konnte er in allen Disziplinen überzeugen und neue Bestleistungen aufstellen. Damit lag er nach diesen Teildisziplinen mit nur 0,8 Punkten Rückstand auf Platz zwei. Es folgten bei aufgelegten 65 und 70 kg im Reißen kleine Unkonzentriertheiten die zu technischen Fehlern und Punktebewertungen von nur 6,25 und 6,76 Punkten führten. Damit zogen seine Konkurrenten Hänsch, Bouratn und Bischof an ihm vorbei. Im Stoßen gelang es ihm trotz neuer Bestleistung von 85 kg nicht weiter aufzuholen. Mit knappen Rückstand erreichte Richard am Ende Platz fünf in dieser starken Gruppe.

 

Eine der größten Überraschungen gab es am Ende der Meisterschaft.In der Mannschaftswertung gewannen nicht die favorisierende Mannschaften der Leistungszentren und Sportgymnasien sondern der SV 90 Gräfenroda konnte in der Besetzung mit Philipp Griebel, Nico Holtmann, Marko Meiselbach und Richard Hendrich sensationell den deutschen Mannschaftsmeistertitel erkämpfen.

 

 

Jörg Schambach in Syndey

Der Sportfreund Jörg Schambach nahm an den World Master Games in Sydney (Australieren) teil.  In der Gewichtsklasse bis 77 kg konnte sich der Gräfenrodaer Gewichtheber im Reißen mit 90 kg und im Stoßen mit 110 kg einen hervorragenden 8. Platz erkämpfen. Neben einen gelungenen Wettkampf hoffen wir ,dass der Athlet noch weitere schöne Tage im entfernten Sydney hat.

 

Biathlonspaß im Trainingslager

 

Zum ersten gemeinsamen Trainingslager in Gräfenroda trafen sich Anfang Oktober, die schon seit vielen Jahren, insbesondere durch gemeinsame Ferienfreizeiten am Machasee, befreundeten Gewichtheber vom MSV Buna Schkopau, dem ASV Schleusingen sowie dem heimischen SV 90 Gräfenroda . Insgesamt dreißig Kinder und Übungsleiter absolvierten gemeinsame Trainingsstunden in dehnen Erfahrungen ausgetauscht und Teilübungen des Reißens und Stoßens trainiert wurden. Ein einmaliges Erlebnis war der eigens von dem SV Eintracht Frankenhain hervorragend vorbereitete Wettkampf auf der Biathlonanlage in Frankenhain. Neben einer ausführlichen Vorstellung dieser Sportart konnten die jungen Gewichtheber einen Wettkampf der besonderen Art absolvieren. Nach dem „Anschießen“ wurden Staffelwettbewerbe organisiert. In drei Runden von jeweils 500 m, die mit Cityrollern gefahren wurden, mussten auch zwei Schießeinlagen im Liegen ausgeführt werden. Neben den vier Jugendstaffeln nahm eine Staffel der Übungsleiter am Wettkampf teil. Die Jugendstaffel mit Philipp Griebel (SV 90), Jennifer Klaus (MSV), Alexander Malcher (ASV) und Mark Siewert (MSV) gewann dabei souverän. Auch die Trainer- und Betreuerstaffel mit Maik Heerlein (ASV), Stefan Lichtenberger (MSV), René Holtmann (SV 90) und Bernd Griebel (SV 90) schlug sich achtbar und konnte sich über den dritten Platz freuen. Den Wettkampf um den Schützenkönig gewann Alexander Malcher vom ASV Schleusingen. Er erhielt eine Sportuhr als Siegerpreis .Zum abendlichen Grillfest spielte unser DJ Reussi großartig auf. Neben einem Fußballturnier am ersten wurde ein Volleyballturnier am zweiten Trainingstag absolviert. Hier kannte die Spannung keine Grenzen und aus der geplanten Trainingsstunde wurden schnell drei, da nach mehrmaligen Punktegleichstand nur schwer ein Sieger aus den vier Mannschaften ermittelt werden konnte.Zum Abschluss zeigten die Gräfenrodaer ihren Gästen die Wintersportanlagen in Oberhof. Neben der neuen DKB Skiarena wurden die Bobbahn, die Biathlonarena und die Sprungschanzen im Kanzlergrund besichtigt.Nach diesen viel zu schnell vergangenen Wochenende wurden die Gäste herzlichste verabschiedet und ein weiteres Treffen im nächsten Jahr vereinbart.

 

 

Neuer Trainer

Die Sektion Gewichtheben des SV 90 Gräfenroda freut sich einen neuen Trainer in seinen Reihen begrüßen zu dürfen. Der Ehemalige Gewichtheber Rolf Heyer wird von nun an die Kinder und Jugendlichen mit trainieren. Aufgrund der steigenden Kinderzahl, kommt so eine Unterstützung gerade recht.

Achtung: Trainingszeiten aktualisiert

 

 

Gemeinsam auf dem Weg zum großen Ziel

 

Gräfenrodaer Gewichtheber schocken die Konkurrenz

Die Landesmeisterschaften der Jugend C / D / E im athletischen Mehrkampf am 19. September 2009 in Suhl waren für den SV 90 ein wichtiger Meilenstein in Vorbereitung der Deutschen Meisterschaften Ende Oktober 2009. In dem Wettkampf der aus Reißen und Stoßen mit Technikbewertung sowie den athletischen Disziplinen Kugelschocken, Sternlauf sowie Schussdreisprung bestand konnten die jungen Athleten des SV 90 vollends überzeugen. Durch das Trainerteam hervorragend vorbereitet und betreut gelang es ein nicht für möglich gehaltenes Ergebnis zu erreichen. Der SV 90 konnte in allen Jahrgängen in dehnen Athleten des Vereins antraten die Landesmeister stellen. Bei den männlichen Startern die Jahrgänge 95-99 und weiblich im Jahrgang 2001.Neben den 6 Titeln gelangen zudem 2 Zweite und ein Dritter Platz - ein Novum in der Geschichte der Landesmeisterschaften-.Nora Freitag zeigte einen starken Wettkampf und siegte mit 17 bzw. 22 kg (Bestleistung) im Jahrgang 2001 weiblich. Im Jahrgang 1999 gelang Konrad Rose die erste Sensation. Mit großartigen athletischen Leistungen gewann er erstmals und unerwartet den begehrten Titel mit 19 kg im Reißen und 24 kg im Stoßen. Zweiter wurde ebenfalls überraschend Mark Griebel mit 25 bzw. 33 kg vor den erstaunten und erstmals geschlagenen Dauersieger Losereit aus Herbsleben. Fünfter wurde Fritz Heyer mit 19 kg im Reißen und 24 im Stoßen. Eine Überraschung auch im Jahrgang 1998 männlich. Hier demonstrierte Bastian Reuß sein gesteigertes Leistungsvermögen und mit 21 bzw. 30 kg (BL) beherrschte er klar die Konkurrenz. Es folgte der Auftritt von Clemens Rose im Jahrgang 1997. Klar und souverän gewann er mit Lasten von 33 bzw. 42 kg und über 90 Punkten Vorsprung, sowie den absoluten Spitzenwert von 225 Punkten im Kugelschocken bei einer Weite von 9,69 m.(3 kg Kugel) Mit 618,51 Mehrkampfpunkten war er zugleich bester Teilnehmer der Meisterschaften. Philippe Keith steigerte seine Zweikampfleistung um 18 kg auf 36 bzw. 38 und belegte damit Rang sechs. Im Jahrgang 1996 dominierten die beiden Gräfenrodaer Philipp Griebel und Nico Holtmann. Nico riß 43 und stieß 54 kg und konnte mit einigen neuen Bestleistungen in der Athletik überzeugen, was ihm klar den zweiten Platz einbrachte. Philipp gelang ebenfalls jeweils drei gültige Versuche und mit 63 bzw. 78 kg neue Bestleistungen. Die erreichten 7,7 Technikpunkte im letzten Stoßversuch waren zugleich Höchstwert der drei Kampfrichter. Damit erkämpfte er sich klar den Landesmeistertitel im Jahrgang 1996.Fünfter wurde Benjamin Bauer mit Bestleistungen von 17 bzw.18 kg. Im Jahrgang 1995 kam es zu einem spannenden Zweikampf zwischen Marko Meiselbach aus Gräfenroda und Bastian Noßmann aus Herbsleben. Der Deutscher Meister Noßmann konnte das Stoßen und den Schlussdreisprung für sich entscheiden. Marko dominierte mit neuen Bestleistungen von 69 kg im Reißen, dem Sternlauf sowie im Kugelschocken. Mit 11,8 s im Sternlauf und 12,54 m im Kugelschocken gelangen ihm dabei die Bestwerte der Meisterschaft und Platz eins mit hauchdünnen 1,18 Punkten Vorsprung vor dem erstmals unterlegenen Dauersieger Noßmann. Den dritten Platz erkämpfte sich Richard Hendrich mit sechs gültigen Versuchen sowie neuen Bestleistungen von 71 bzw. 83 kg. Richard konnte dabei mit einen stark verbesserten technischen Ausführung seiner Versuche überzeugen. Chris Freitag wurde mit 40 (BL) sowie 52 kg vierter in diesem Jahrgang.

 

 

SV 90 erfolgreich in Österreich

 

Beim 16. Internationalen Günther Stapfer Gedächtnissturnier am 04. und 05. September 2009 in Braunau waren über einhundertdreißig Athleten aus Ungarn, Tschechien, Österreich und Deutschland am Start. Die zehn Teilnehmer des SV 90 Gräfenroda kamen mit dreimal Gold, einmal Silber und einmal Bronze als erfolgreichster Verein vom größten internationalen Jugendturnier Europas nach Hause und stellte damit auch international ihre Klasse unter Beweis. Absoluter Höhepunkt dieser Veranstaltung war unter den Augen von ca. 650 Zuschauern und Fernsehteams von RTL, ORF, ZDF und ARD der Auftritt der deutschen Nationalmannschaft mit Mathias Steiner.

Seinen großen Vorbild nacheifernd gelang es Konrad Rose im Jahrgang 1999 mit 17 kg im Reißen und 25 kg im Stoßen den zweiten Platz zu erkämpfen. Dabei konnte das Leichtgewicht des SV 90 Gräfenroda erstmals mehr als sein eigenes Körpergewicht zur Hochstrecke bringen. Bastian Reuß erreichte mit 23 bzw. 29 kg neue Bestleistungen und Platz vier im Jahrgang 1998 männlich. Einen starken Auftritt hatte Clemens Rose im Jahrgang 1997. Mit 30 bzw. 45 kg siegte er mit großem Vorsprung in diesem Jahrgang.  Sichtlich schwerer hatten es die beiden Gräfenrodaer deutschen Meister Philipp Griebel und Nico Holtmann im Jahrgang 1996. Im Reißen erreichten beide neue Bestleistungen von 62 bzw. 43 kg, lagen damit aber nur auf den Plätzen zwei und drei nach dieser Teildisziplin. Im Stoßen gelang Nico Holtmann die neue Bestleistung von 55 kg und damit lag er zwischenzeitlich auf Platz drei. Der führende Ungar Fekete begann auch im Stoßen stark und lag nach den ersten beiden Versuchen weiterhin in Führung. Allerdings gelang ihm der dritte Versuch mit 70 kg nicht. Philipp erreichte im ersten Versuch 70 kg, steigerte auf 73 im zweiten und konnte damit alles klar machen. Unter großer Anstrengung setzte er diese Last um und stieß sie mühelos nach oben. Damit war ihm der Sieg nicht mehr zu nehmen. Im dritten Versuch steigerte sich Philipp noch einmal auf 77 kg. Tommy Lukas aus Sömmerda gelang es mit dem letzen Versuch Nico noch auf Platz 4 zu verdrängen. Lydia Zander siegte nach großen Kampf mit 36 kg im Reißen und neuer Bestleistung im Stoßen von 49 kg im Jahrgang 1995 weiblich. Einen starken Auftritt hatte Marko Meiselbach im Jahrgang 1995 männlich. Nach dem Reißen lag er trotz persönlicher Bestleistung von 66 kg nur auf Platz sieben. Daran änderte sich auch nichts wesentliches nach den ersten beiden Stoßversuchen von 70 kg und 75 kg. Um noch eine Medaille zu erkämpfen musste er 82 kg (5 kg über seiner Bestleistung) im letzten Versuch riskieren. Mit großem Kampfgeist setzte er diese Last um und konnte sie gültig Ausstoßen. Unter großem Beifall gelang ihm damit noch Platz drei im Jahrgang 1995. Richard Hendrich erkämpfte sich mit neuen Bestleistungen von 70 bzw. 80 kg im gleichen Jahrgang Platz zehn. Sebastian Lorenz erreichte mit 73 kg (neue Bestleistung) bzw. 85 kg den fünften Platz im Jahrgang 1994 und war damit bester der sechs Thüringer Starter. Philipp Greßler gelang es mit 95 kg im Reißen erstmals sein eigenes Körpergewicht zur Hochstrecke zu bringen. Im Stoßen erreichte er 114 kg und konnte sich über Platz acht in diesem starken Starterfeld freuen. Der absolute Höhepunkt am Ende der Veranstaltung war der Auftritt der deutschen Nationalmannschaft mit Mathias Steiner. Steiner zeigte mit sechs gültigen Versuchen und am Ende 190 bzw. 235 kg einen hervorragenden Wettkampf. Die Nationalheber standen nach dem Wettkampf noch für ihre Fans zur Verfügung und so konnten sich die Sportler des SV 90 Gräfenroda auf so manches gemeinsame Bild mit ihren großen Vorbildern freuen bzw. ihre T-Shirts mit deren Unterschriften schmücken.

 

Erfolgreicher Start in die neue Saison

 

An den Kreissportspielen des Landkreises Gotha am 22. und 23. August 2009 nahmen siebzehn Sportler des SV 90 Gräfenroda teil. Die athletischen Disziplinen Kugelschocken, Sternlauf und Schlussdreisprung wurden in der Turnhalle Wolfstal in Gräfenroda ausgetragen. Da bereits in zwei Wochen einige der teilnehmenden Sportler am größten Jugendturnier Europas in Ranshofen in Österreich starten, wurden die Kreissportspiele zu Saisonbeginn vorgezogen. Die meisten Sportler des SV 90 Gräfenroda haben gerade erst mit dem Training begonnen, zeigten aber schon hervorragende Leistungen. Einige Sportler starteten aber aufgrund der kurzen Vorbereitungszeit nur in den athletischen Disziplinen. Im Jahrgang 2001 weiblich gewann Nora Freitag mit neuen Bestleistungen in der Athletik. Den Wettkampf des Jahrgangs 1999 konnte Mark Griebel mit neuer Bestleistung im Reißen von 27 kg noch zu seinen Gunsten entscheiden. Nach der Athletik lag noch Konrad Rose vom SV 90 Gräfenroda vorn. Diesem gelang im Reißen mit 18 kg ebenfalls eine neue Bestleistung. Dritter wurde Fritz Heyer mit Bestleistungen von 19 kg im Reißen und 24 kg im Stoßen. Im Jahrgang 1997 dominierte Clemens Rose mit 33 bzw. 43 kg. An dem neuen Landesrekord von 36 kg im Reißen scheiterte er nur knapp. Zweiter wurde Philippe Keith vor Frank Mönchmeier, der seinen ersten Wettkampf bestritt. Philipp Griebel gewann im Jahrgang 1996 mit 57 kg bzw. 71 kg vor Nico Holtmann mit 42 bzw. 52 kg. Philipp erreichte mit 11,58 Sekunden im Sternlauf den Bestwert des Wettkampfes. Dritter wurde Benjamin Bauer. Lydia Zander zeigte einen starken Wettkampf im Jahrgang 1995 weiblich. Diesen gewann sie erstmals mit jeweils drei gültigen Versuchen im Reißen und Stoßen und 37 bzw. 45 kg. Marko Meiselbach gewann den Wettkampf im Jahrgang 1995 mit 61 bzw. 75 kg. Im Schlussdreisprung gelang ihm mit 8,25 m die größte Weite und eine neue persönliche Bestleistung. Zweiter wurde der schon zu Saisonbeginn mit tollen Leistungen überzeugende Richard Hendrich. Mit neuer Bestleistung von 78 kg im Stoßen und den Rekordwert von 12,08 m im Kugelschocken sowie Bestleistung im Schlussdreisprung krönte er seine Leistung. Dritter wurde nach langer verletzungsbedingter Pause Chris Freitag.Im Jahrgang 1994 gewann Sebastian Lorenz mit 70 bzw. 85 kg. Den Wettkampf des Jahrgangs 1993 gewann Philipp Greßler vom SV 90 Gräfenroda.

 

 

 

SV 90 Gräfenroda bietet  Kniebeugeständer an

Die Gewichtheber aus Gräfenroda bieten ein paar Kniebeugeständer zum Verkauf bzw. zum Tausch an. Der Verkaufspreis würde bei ca. 150,00 € liegen. Es besteht aber auch die Möglichkeit die Ständer gegen Wettkampfschreiben oder einer Hantel zu tauschen. Die Ständer sind zwei Monate alt und damit sogut wie neu. Bei Interesse bitte beim Webmaster Christian Reuß melden.

 

 

Neue Trainingssaison

veränderte Trainingszeiten

Ab Montag den 10. August wird es eine kleine Umstellung  bei den Trainingszeiten geben,  dies betrifft nur den Dienstag. Ebenfalls möchten wir die Eltern bitten eine Zeugniskopie zum Training mitzugeben und an den Sportfreund Chr. Reuß zu übergeben. Aufgrund der aktuellen Trainersituation behalten wir uns Veränderungen im Trainingsbetrieb vor. Wir hoffen alle Sportlerinnen/Sportler, Eltern, Betreuer und Trainer hatten eine schöne und erholsame Ferienzeit gehabt.

 

30. Flössgrabenlauf in Gräfenroda

Am 5. September findet der 30. Flössgrabenlauf, das 7. Mountainbike-Zeitfahren und das 5. Nordic Walking Event in Gräfenroda statt.

www.sv90-graefenroda.de

  zur Onlineanmeldung

 

Thüringer Steinhebermeisterschaft 2009

 

Dass Schwerathleten nicht nur viel Kraft, sondern ggf. auch viel Vernunft ihr eigen nennen, wurde am Samstag bei der XIX. Thüringer Steinhebermeisterschaft in Gräfenroda auf angenehme Weise offenbar: Sowohl Sieger Hajo Balke als auch der zweitplatzierte Steffen Hayn aus Kitzscher bei Borna gingen ohne Fehlversuche aus dem Wettkampf, verzichteten also darauf, sich aus Gründen der Show noch mit Brachialgewalt an absehbar zu schweren Lasten zu "verheben". Hayn beendete seinen Wettkampf, nachdem er 361 kg geschafft hatte und Konkurrent Balke, ebenfalls im ersten Versuch, problemlos zehn Kilo mehr bewältigte. "Hier im Maximalkraftbereich ist die Verletzungsgefahr extrem groß, und Hajo wäre heute sowieso nicht zu besiegen gewesen", begründete der 33-jährige Krankenpfleger und Ex-Kugelstoßer mit dem stolzen Körpergewicht von 125 kg seinen Ausstieg.

Verletzungsrisiko vermieden

Und auch Balke machte nach 371 kg Schluss, obwohl er damit deutlich unter seinem 416-kg-Rekord von 2006 blieb und auch am Samstag wohl noch einiges drin gehabt hätte, so locker und schnell hatte er diese 371 kg angehoben. "Aber ich war doch schon Sieger! Und ich will in den nächsten Wochen noch weitere Wettkämpfe machen", erklärte auch er konsequent vermiedenes Verletzungsrisiko als Ausstiegsgrund.

Balke, zusammen mit drei Betreuern bzw. -innen über vier Stunden per Auto aus dem Brandenburgischen angereist, nur um diesen Wettkampf in Gräfenroda zu machen, verwies mit 96,5 kg Körpergewicht deutlich schwerere Konkurrenten auf die Ränge zwei bis fünf. Ein Triumph der Technik? "Es sieht so aus, als wärst du dafür geboren", bekam der Maschinenbaukonstrukteur Balke vom Moderator als Kompliment zu hören. Und da sich Balke auch mal im Kraftdreikampf versuchte, aber im Kniebeugen mäßig und im Bankdrücken kaum zurecht kam, scheint er tatsächlich ein totaler Spezialist fürs Kreuzheben zu sein, dem dieses Steinheben entlehnt ist. In dieser Disziplin steht seine Bestleistung auch bei 350 kg.

Auf Rang drei folgte mit Youngster Markus Göller (20) aus Schleiz-Möschlitz und 341 kg der beste Thüringer, ehe sich die Heim-Phalanx vom KSV Ichtershausen einreihte. Ausgerechnet der Älteste im Zehnerfeld, der 54-jährige Norbert Striegel, war hier mit 321 kg der Beste. Striegel hatte 2008 mit 356 kg einen Podestplatz erkämpft. "Aber da war ich 123 kg schwer und trainiert. Derzeit aber mache ich mal eine Trainingspause", erklärte der Lokalmatador und verwies auf eine sichere Formsteigerung zur Arnstädter Stadtmeisterschaft im Bierfassheben im September. Auch Enrico Häfner, der Gräfenrodaer Teilnahmerekordhalter, hatte sich nicht speziell auf den Wettkampf vorbereitet und stieg nach einem vergeblichen 321-kg-Versuch aus: "Das war heute nicht zu schaffen."

Quelle: www.freies-wort.de

 

zu den Ergbnissen

 

Der SV 90 Gräfenroda wurde in Dortmund westdeutscher Meister

 

Am 12. und 13. Juni 2009 fanden in Dortmund die Westdeutschen Mehrkampfmeisterschaften im Gewichtheben statt. Athleten aus den Bundesländern Nordrhein Westfahlen, Hessen und Thüringen, darunter 13 Sportler des SV 90 Gräfenroda, ermittelten ihre Besten in den klassischen Disziplinen des Gewichthebens Reißen und Stoßen mit Technikbewertung sowie den athletischen Disziplinen Kugelschocken, Dreisprung und Sternlauf. Mit viermal Gold, dreimal Silber und zweimal Bronze waren die Sportler des SV 90 Gräfenroda wieder einmal sehr erfolgreich. Nora Freitag gewann im Jahrgang 2001 (w) mit 17 kg im Reißen und neuer Bestleistung von 21 kg im Stoßen. Im Jahrgang 1999 lieferten sich mit vielen neuen Bestleistungen Fritz Heyer 18 und 23 kg, Mark Griebel 25 und 34 kg sowie Konrad Rose 18 und 24 kg einen sehr spannenden Wettkampf mit Losereit aus Herbsleben und Geimer aus Artern. Mark und Fritz bekamen von den Kampfrichtern mit jeweils 8,3 Punkten eine sehr gute technische Bewertung ihrer Versuche. Nach ständig wechselnder Führung in den einzelnen Disziplinen gewann am Ende Losereit knapp vor Rose und Griebel. Heyer wurde Fünfter. Nach dem kurzfristigen krankheitsbedingten Ausfall des Topfavoriten des Jahrgangs 1997 Clemens Rose vom SV 90 Gräfenroda zeigte Philippe Keith in seinem zweiten Wettkampf eine starke Leistung. Nach der Athletik belegte er noch mit knappen Rückstand den dritten Platz. Mit neuer Bestleistung von 26 kg im Reißen reichte es am Ende noch zu Platz sechs. Im Jahrgang 1998 (m) überzeugte Bastian Reuß in einem tollen Wettkampf mit vielen neuen Bestleistungen darunter 21 kg im Reißen. Damit erkämpfte er sich Platz eins in diesem Jahrgang. Den Wettkampf des Jahrgangs 1996 dominierten die beiden deutschen Mannschaftsmeister des SV 90 Gräfenroda Philipp Griebel  und Nico Holtmann. Mit neuen Bestleistungen von 60 bzw. 77 kg und 7,99 m im Schlussdreisprung gelang Philipp Griebel mit 597,06 Punkten das beste Ergebnis der C/D/E- Jugend bei den Meisterschaften und Platz eins.  Zweiter wurde Nico Holtmann mit 42 und 51 kg. Marko Meiselbach dominierte mit neuen Bestleistungen von 64 und 77 kg den Wettkampf des Jahrgangs 1995. Im Schlussdreisprung gelangen ihm erstmals  8,00 m. Richard Hendrich wurde mit neuer Bestleistung von 68 kg im Reißen dritter dieses Jahrgangs. Lydia Zander gelang mit neuen Bestleistungen von 37 kg bzw. 48 kg der zweite Platz im Jahrgang 1995 weiblich. Knapp an den Podestplätzen vorbei gelang Sebastian Lorenz im Jahrgang 1994 Platz vier. Philipp Greßler wurde siebter des Jahrgangs 1993 männlich. Zum Ende der Meisterschaften wurde der Mannschaftsmeister ermittelt. Zur großen Überraschung gelang es dem SV 90 Gräfenroda nicht nur den Meistertitel vor dem Breitunger AV zu erkämpfen, sondern die zweite Mannschaft konnte auch noch mit Platz drei überzeugen.

 

Nachwuchs ganz auf Siegerkurs

 

Gräfenrodas Bürgermeister ehrte junge Gewichtheber

 

Bei dieser eher unspektakulären „Dankeschön Ehrung“ durch Bürgermeister Frank Fiebig  wurden Erinnerungen wach: Am letzten März-Wochenende gelang den 12- bis 14- jährigen Gewichthebern des SV 90 Gräfenroda eine bis dahin für nicht möglich gehaltene Leistung.Die fünf Nachwuchsheber Clemens Rose, Nico Holtmann, Lydia Zander, Philipp Griebel und Marco Meiselbach sowie als eiserne Ersatzmann Richard Hendrich errangen in der Jugend C/D nicht nur völlig überraschend für das Land Thüringen den Deutschen Meistertitel für Landesauswahlmannschaften im Gewichtheben. Das Einmalige dabei den sechs Nachwuchssportlern gelang der Überraschungs-Sieg als Vereinsmannschaft einer kleinen Gemeinde. Ein Umstand, auf den Frank Fiebig, bei der offiziellen Gratulation mit Blumen und Geschenkgutscheinen am Dienstagabend (12. Mai) natürlich besonders stolz war, aber gleichzeitig auf den immensen Anteil der Trainer René Holtmann, Rolf Umbreit, Christian Reuß und Bernhard Eckardt verwies. „Diese sind ein absoluter Glücksfall für den Verein wie für das Gewichtheben von Gräfenroda sowieso“. Den Trainern der Sektion Gewichtheben des SV 90 Gräfenroda gelang es, mit diesem spektakulären und bisher einmaligen Sieg in der Geschichte des Jugendländerpokals eine weitere Stufe der Erfolgsleiter mit ihren Nachwuchshebern zu erklimmen. Besonders aufmerksam verfolgen Trainer wie Freunde des Gräfenrodaer Gewichthebens die Entwicklung von Clemens Rose. Mit seinen zwölf Jahren gelang es ihm bei den Landesauswahlmannschaften, den zwei Jahre älteren bis dahin ungeschlagenen haushohen Favoriten Adrian Müller aus Baden-Württemberg, der von Experten gern auch als „eines der größten Talente im Gewichtheben Deutschlands“ genannt wird, zu besiegen. Auch am vergangenen Wochenende wurde der frischgebackene Deutsche Jugend-Meister seiner Favoritenrolle gerecht und holte den Titel eines Thüringer Mehrkampfmeisters nach Gräfenroda. Gleichzeitig stellte er seinen ersten Landesrekord auf. Clemens sowie das seit über 2 Jahren ungeschlagene weitere große Talent des SV 90, Philipp Griebel, welcher uneingeschränkt die deutsche Bestenlisten anführt tragen die großen Hoffnungen des Vereins einmal einen internationalen Titel nach Gräfenroda zu holen.

 

Der SV 90 Gräfenroda dominierte die Meisterschaften 

Am 09. Mai 2009 fanden in Ohrdruf die Thüringer Mehrkampfmeisterschaften im Gewichtheben statt. Ausgetragen wurde ein Wettkampf mit Reißen und Stoßen sowie den athletischen Disziplinen Schlussdreisprung, Kugelschocken und 30-m-Sprint. Gleichzeitig erfolgte erstmals bei diesem Wettkampf die Wertung um den Thüringer Mannschaftsmeister. An den Wettkämpfen nahmen neunzehn Sportler des SV 90 Gräfenroda teil und dieser wurde mit 6-mal Gold, 6-mal Silber und 1-mal Bronze erfolgreichster Verein. Nora Freitag gewann im Jahrgang 2001 weiblich mit neuen Bestleistungen von 17 bzw. 20 kg. Im Jahrgang 1999 wurde Mark Griebel mit 22 kg bzw. 30 kg zweiter vor seinen Vereinskameraden Konrad Rose, welcher im Stoßen mit 23 kg eine neue Bestleistung aufstellte. Fritz Heyer gelang mit neuen Bestleistungen von 17 bzw 20 kg der fünfte Platz. Bastian Reuß wurde mit 20 kg im Reißen bzw. neuer Bestleistung von 28 kg im Stoßen zweiter im Jahrgang 1998 männlich. Bester Athlet der Mehrkampfmeisterschaften wurde wiederum einer der jüngsten . Der frisch gebackene  Deutsche Meister, Clemens Rose, gewann den Wettkampf des Jahrgangs 1997.Er stellte dabei einen neuen Landesrekord der C-Jugend (Altersklasse 13-14) im Reißen mit 35 kg auf (Gewichtsklasse bis 35 kg). Im Stoßen gelang ihm eine neue Bestleistung von 45 kg.  Der Ausnahmeathlet des SV 90 Gräfenroda erreichte zudem das beste Gesamtergebnis und das im Kugelschocken. Sechster wurde in seinem ersten Wettkampf Philippe Keith mit 24 bzw.30 kg. Im Jahrgang 1996 männlich glänzte Philipp Griebel mit neuen Bestleistungen von 59 bzw.75 kg. Erstmals gelangen Ihm im Kugelschocken 10 m. Damit gewann er überlegen den Wettkampf seines Jahrgangs vor Nico Holtmann. Diesem gelangen die neuen Bestleistungen von 42 bzw. 54 kg. Vierter in diesem Jahrgang wurde Niklas Knapp mit 30 bzw. 38 kg und sechster Benjamin Bauer vom SV 90 mit jeweils 13 kg.  Im Jahrgang 1995 männlich gewann erstmals Marko Meiselbach vom SV 90 mit neuen Bestleistungen von 62 bzw. 74 kg. Er erreichte zudem mit 11,82 Metern die größte Weite im Kugelschocken aller Teilnehmer. Zweiter wurde mit neuen Bestleistungen von 65 bzw. 77 kg Richard Hendrich.  Im Jahrgang 1994 wurde Sebastian Lorenz mit 70 bzw. 82 kg fünfter. Den siebten Platz erkämpfte sich Lucas Knapp mit 37 bzw. 47 kg. Philipp Greßler gelangen im Jahrgang 1993 mit 91 bzw. 115 kg die größten Lasten der Meisterschaft. In der Athletik gelang es Felix Raschke aus Ohrdruf Philipp noch abzufangen. Er konnte sich dennoch über Platz zwei in seinem Jahrgang freuen. Diana Lorenz erreichte mit 45 bzw. 57 kg Platz eins im Jahrgang 1992 weiblich. Den spannenden Wettkampf im Jahrgang 1991 männlich gewann Martin Klarich-Schramm vor seinem Vereinskameraden Philipp Ponke. Diesem gelang im Stoßen die neue Bestleistung von 77 kg. Die Vereinswertung gewann der SV 90 Gräfenroda vor dem ASV Herbsleben und dem KSV Sömmerda. Bei den Thüringer Mannschaftsmeisterschaften die erstmals gemeinsam mit den Mehrkampfmeisterschaften ausgetragen wurden, wurde das Ergebnis der fünf besten Sportler eines Vereines der Jahrgänge 1991 bis 1996 nach der Sinclair Wertung berücksichtigt. Die Mannschaftsmeisterschaft konnte der SV 90 Gräfenroda bisher noch nicht gewinnen. Die Überraschung war deshalb groß das es der ersten Mannschaft des SV 90 gelang den ersten Platz zu erkämpfen und der zweiten auch noch den Vizemeistertitel. Dritter wurde der ASV Herbsleben.

   

 

 

Übergabe neuer T-Shirts für die Gewinner des Jugendländerpokals

Die sechs erfolgreichen Gewichtheber (v.l.) Philipp Griebel, Clemens Rose, (h.l.) mit dem Trainer und Ehrenmitglied des Thüringer-Athleten-Verband Bernhard Eckardt, Nico Holtmann, Lydia Zander, Richard Hendrich und Marko Meiselbach bekamen am Dienstag neue T-Shirts überreicht. Am folgenden Dienstag (12.05.2009) wird eine Ehrung vom Bürgermeister mit der Anwesenheit der Presse stattfinden.

 

Neue Bilder Online

Bilder vom Grünen Band und vom Jugend-Länderpokal 2009 sind online

 

Thüringer Mehrkampfmeisterschaft

Am Samstag den 09.05.2009 findet in Ohrdruf in der Goldberghalle die Thüringer Mehrkampfmeisterschaften der Jugend A/B/C/D statt. Für den SV 90 Gräfenroda werden 17 Sportler an den Start gehen. Die Sektion Gewichtheben würde sich über viele einheimische Zuschauer in Ohrdruf freuen. Wir wünschen den Kindern und Jugendlichen viel Erfolg.

 

SV 90 Gräfenroda schafft die Sensation

Die idyllische Stadt Rodewisch inmitten des Vogtlandes war vom 27. bis 28 März 2009 Austragungsort der Deutschen Meisterschaften der Landesauswahlmannschaften der C-Jugend (Jahrgänge 95 und 96) im Gewichtheben. Der älteste Jahrgang der D-Jugend (1997) war ebenfalls startberechtigt. Zehn Landesverbände nahmen an den Wettkämpfen teil. Ausgetragen wurde ein athletische Mehrkampf aus Reißen und Stoßen mit Technikbewertung sowie Sternlauf, Schocken und Dreisprung. Da alle Landesverbände ihre besten Athletinnen und Athleten geschickt hatten, war ein spannender Wettkampf garantiert. Aufgrund ihrer gezeigten Leistungen wurden in die Landesauswahl Thüringens alle fünf Starter von einem Verein, dem SV 90 Gräfenroda berufen was zugleich ein Novum in der Geschichte des Jugendländerpokals war. In den fünf Gruppen, deren Aufstellung nach aufsteigenden Körpergewicht vorgenommen wurde, nahm je ein Athlet aus einem Bundesland teil. In der ersten Gruppe startete eins der zurzeit größten Talente Deutschlands, Adrian Müller (Jahrgang 1995), aus Baden Württemberg wie gewohnt in den Wettkampf. Mit bestechender Technik gewann er das Reißen und Stoßen und führte fast uneinholbar mit 34,54 Punkten. Auf Platz zwei, nach diesen Teildisziplinen, schaffte es der jüngste und leichteste des Wettkampfes Clemens Rose(Jahrgang 1997) vom SV 90 mit neuer Bestleistung von 31 kg im Reißen und 41 kg im Stoßen. Was danach folgte war die erste Sensation der Meisterschaft. In der Athletik erreichten beide beim Sternlauf zunächst 12,3 Sekunden. Im Dreisprung konnte Clemens 45 cm weiter als sein Konkurrent zu springen. Im Schocken gelang ihm eine Weite von 8,07 m. Müller schaffte nur 7,15 m. Damit war die Überraschung geschafft. Clemens mit 30 kg Körpergewicht, der Heberfloh aus Thüringen, brachte Müller, zur großen Überraschung aller anwesenden Trainer und Sportler, seine erste Niederlage bei und gewann die  Entscheidung in Gruppe 1. In der Gruppe zwei trat Nico Holtmann (Jahrgang 1996) an. Mit guter technischer Bewertung und 41 bzw. 51 kg sicherte es sich Platz zwei nach dem Heben in seiner Gruppe. Durch hervorragende athletische Leistungen gelang es ihm dieses Ergebnis bis zum Schluss zu halten und er brachte Thüringen damit auf Medaillenkurs. Lydia Zander (Jahrgang 1995 weiblich) startete in Gruppe drei in der ausnahmslos die stärksten weiblichen Teilnehmerinnen der Landesverbände antraten. Auch ihr gelang mit 35 bzw. 45 kg ein gutes Ergebnis, welches sie durch eine sehr gute Athletik noch verbessern konnte. Sie sicherte sich Platz fünf in ihrer Gruppe. Nach der Zwischenbilanz deutete sich ein Kopf an Kopf Rennen zwischen Thüringen, dem Titelverteidiger Baden-Württemberg, Brandenburg und Bayern an. Vierter Starter für den SV 90 war Philipp Griebel (Jahrgang 1996) . Er begann zunächst mit der Athletik. Die 11,8 Sekunden im Sternlauf waren der beste Wert der Meisterschaft. Auch in den beiden anderen Disziplinen erreichte er die besten Ergebnisse seiner Gruppe. Im Reißen und Stoßen begann er erst als die Heber der anderen Landesverbände bereits ihre Versuchen absolviert hatten. Souverän und mit neuen Bestleistungen von 57 bzw. 72 kg gewann er in seiner Gruppe und brachte Thüringen in Führung. In der letzten Gruppe startete Marco Meiselbach vom SV 90 .Nach einer hervorragenden Athletik und tollen neuen Bestleistungen konnte er zwischenzeitig Platz zwei erreichen. Allerdings deutete sich auch hier ein Kopf an Kopf Rennen an und es führte Baden Württemberg. Im Reißen gelang Marco die neue Bestleistung von 61 kg und Platz drei. Diese Platzierung musste er unbedingt halten, da die Brandenburger ebenfalls fast aufgeschlossen hatten. Gewohnt ruhig und mit guter Technik gelangen Marco im Stoßen drei gültige Versuche und im letzten 72 kg. Dies reichte für Platz 3 und um die Sensation von Rodewisch perfekt zu machen. Die Landesauswahl Thüringen, die ausnahmslos aus Athleten des SV 90 Gräfenroda bestand, gewann zur großen Überraschung aller die Deutsche Meisterschaft der Landesauswahlmannschaften mit 125 Punkten denkbar knapp mit einem Punkt Vorsprung vor dem großen Favoriten Baden Württemberg. Mit gleicher Punktzahl wurde Brandenburg dritter vor Bayern. Ein halbes Jahr nach der Verleihung des grünen Bandes für ausgezeichnete Nachwuchsarbeit gelang es dem SV 90 Gräfenroda die beste Mannschaft Deutschlands in der C und D Jugend zu stellen. Ein herzliches Dankeschön an alle Athleten für ihre Leistungen sowie den Trainern Rolf Umbreit, Bernhard Eckardt, Christian Reuß, René Holtmann sowie dem Landestrainer Andre Pfeuffer für ihre geleistete Arbeit, Unterstützung und Hilfe ohne die der  größte Erfolg der Vereinsgeschichte nicht möglich geworden wäre.

 

Zu den Ergebnissen des Wettkampfes

 

 

Philipp Greßler dominierte den Wettkampf

 

Am Wettkampf um den Thüringen Pokal der A- und B- Jugend in Mühlhausen nahmen vier Sportler des SV 90 Gräfenroda teil. Nach langer verletzungsbedingter Wettkampfpause zeigte Diana Lorenz mit 46 kg im Reißen und 55 kg im Stoßen einen guten Wettkampf und belegte Platz zwei im Jahrgang 1992 weiblich. Im Jahrgang 1994 konnte Lucas Knapp an seine guten Trainingsleistungen anknüpfen und mit 37 kg bzw. 45 kg zwei neue Bestleistungen aufstellen. Damit erkämpfte er Platz drei in der leichten Gruppe dieses Jahrgangs. In der schweren Gruppe des Jahrgangs 1994 kam es zu einem spannenden Wettkampf um Platz eins zwischen Sebastian Lorenz vom SV 90 und Philipp Schreck vom KSV Sömmerda. Lorenz legte im Reißen die neue Bestleistung von 69 kg vor. Schreck steigerte und konnte 72 kg bewältigen. Mit dieser Last lag er aufgrund des größeren Körpergewichts nur knapp vor Lorenz. Im Stoßen das gleiche Bild. Lorenz legte nach 78 und 83 die neue Bestleistung von 86 kg vor. Schreck gelangen 88 kg und damit knapp der Sieg in dieser Gruppe. Sebastian Lorenz wurde mit vielen neuen Bestleistungen zweiter. Einen hervorragenden Wettkampf zeigte Philipp Greßler im Jahrgang 1993 männlich. Er begann im Reißen bei 88 , ließ 92 kg folgen und im dritten Versuch die neue Bestleistung von 96 kg, welche zugleich auch die größte Last in dieser Teildisziplin darstellte. Bereits nach dieser Teildisziplin führte er mit großem Vorsprung. Im Stoßen startete er ebenfalls als letzter Athlet. Nach 117 im ersten Versuch gelang ihm, unter großen Beifall, die neue Bestleistung von 122 kg im zweiten Versuch. Im dritten ließ er 126 kg auflegen. Er setzte diese Last mühelos um hatte aber Probleme beim Ausstoßen, so dass er den Versuch zwei zu eins ungültig bekam. Mit 218 kg im Zweikampf beendete er als erster in seinem Jahrgang den Wettkampf und wurde in die Thüringer Landesauswahl der A/B Jugend berufen. Er startet somit bei den Deutschen Meisterschaften der Landesauswahlmannschaften Anfang April in Plauen.

 

Henneberg-Pokal

Am vergangenen Wochenende nahmen zehn Gewichtheber des SV 90 Gräfenroda am Wettkampf um den Henneberg Pokal in Schleusingen teil. Mit viermal Gold, viermal Silber , einmal Bronze und einen vierten Platz gelang es den jungen Sportlern wiederum den erfolgreichsten Verein zu stellen und viele der begehrten Pokale mit nach Hause zu nehmen. Unter den gestrengen Augen von drei Kampfrichtern die die technische Bewertung der jeweils drei Versuche des Reißens und Stoßens vornahmen gelang Nora Freitag mit neuen Bestleistungen von 16 bzw. 19 kg im Jahrgang 2001 weiblich der erste Sieg. Mark Griebel gelang es im Jahrgang 1999 diesmal mit tollen neuen Bestleistungen von 24 bzw. 32 kg seinen Dauerkontrahenten Christopher Losereit aus Herbsleben zu schlagen und Platz eins zu erkämpfen. Der vierte Platz ging an Konrad Rose vom SV 90 mit 16 bzw. 20 kg.  Bastian Reuß (Jg. 98 männl.) lag mit neuer Bestleistung von 20 kg nach dem Reißen noch in Führung musste sich aber am Ende trotz neuem Hausrekord von 23 kg im Stoßen Bastian Kühnhold aus Schleusingen geschlagen geben und erreichte Platz zwei. Das Leichtgewicht des SV 90 Gräfenroda Clemens Rose, sollte es diesmal schwer haben, da in dem großen Teilnehmerfeld Florian Reum aus Breitungen Favorit war. Nach dem Reißen das Clemens mit 30 kg und sehr guter technischer Bewertung von 7,3 Punkten abschloss lag er wie erwartet auf Platz zwei. Zur großen Überraschung aller konnte er sich im Stoßen enorm steigern und mit glänzender Technik und 40 kg im dritten Versuch noch Reum aus Breitungen von Platz eins verdrängen. Er freute sich auf seinen ersten Sieg bei diesem Wettkampf und Platz zwei in der Gesamtwertung aller Jahrgänge. Einen hervorragenden Wettkampf zeigte Philipp Griebel (Jg. 1996 männl.). Mit neuen Bestleistungen von 56 kg im Reißen und 71 kg im Stoßen gelang ihm der Sieg in diesem Jahrgang. Die von den Kampfrichtern gegebenen 7,7 bzw. 8,0 Punkte waren zudem die höchsten technischen Werte des Wettkampfes. Philipp erhielt dafür den Pokal für den besten Techniker und Sportler des Wettkampfes. Zweiter wurde im Jahrgang 1996 sein Vereinskamerad Nico Holtmann mit neuer Bestleistung von 41 kg im Reißen und 51 kg im Stoßen. Lydia Zander wurde mit 34 bzw. 46 kg zweite im Jahrgang 1995 weiblich. Die höchsten Lasten der Veranstaltung hoben die beiden Gräfenrodaer Marko Meiselbach und Richard Hendrich im Jahrgang 1995. Marko gelangen mit 60 bzw. 73 kg neue Bestleistungen und Platz zwei in diesem Jahrgang. Richard steigerte sich auf 64 kg bzw. 75 kg und erkämpfte sich damit Platz drei.

 

 

Gräfenroda an der Spitze

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Drei Nachwuchsathleten des SV 90 Gräfenroda stehen an der Spitze der Bestenliste Deutschlands. Allen voran das derzeit wohl größte Talent des Vereins, Philipp Griebel (Jahrgang 1996). Ihm gelang es im vergangenem Jahr bei einem Körpergewicht von 48,3 kg beachtliche 53 kg im Reißen und 66 kg im Stoßen zur Hochstrecke zu bringen. Damit führt er uneingeschränkt in der deutsche Bestenliste der gesamten D- und E-Jugend sowie der Gewichtsklassen bis 45 und 50 kg.

Ihm stand sein Vereinskamerad Nico Holtmann (Jahrgang 1996) in nichts nach, der es bei einem Körpergewicht von 39,3 kg auf 40 bzw. 52 kg brachte. Damit steht er in der Gewichtsklasse bis 40 kg der D-/E-Jugend auf Platz eins.

 

Ein ewiges Auf und Ab

Noch vor ein paar Monaten ereilte uns die Nachricht, das der Sportfreund Bernhard Eckardt seine Tätigkeit als Trainer beim SV 90 Gräfenroda einstellt. Am Wochenende konnte sich der Trainerstab über seine Rückkehr freuen. Von nun an wird er wieder das Dienstagtraining mit Christian Reuß übernehmen. Die Trainereinteilung in dem Trainingsbetrieb wird sich auch an einigen Stellen ändern, da sich der Sportler Nico Höhn mehr auf seine eigene sportliche Laufbahn konzentrieren möchte .  

 

Die Jugend auf dem Vormarsch

Bei den Verbandsjugendspielen in Suhl holten die zwölf Gräfenrodaer Teilnehmer in den athletischen Disziplinen Kugelschocken, Sternlauf und Schlussweitsprung sowie im Reißen und Stoßen mit Technikbewertung fünf Gold-, vier Silber- und eine Bronzemedaille. Damit war der SV 90 Gräfenroda (SVG) erneut der erfolgreichsten Verein. Zur Anwendung kam erstmals ein neues Wertungssystem, das eine gleiche Wertigkeit der drei Disziplinen der Athletik zu den beiden Disziplinen des Gewichthebens erreichen soll. Im Jahrgang 2001 gelang Nora Freitag mit Bestleistungen von 14 kg im Reißen und 17 kg im Stoßen Platz eins. Den Wettkampf des Jahrgangs 1999 gewann Christopher Losereit aus Herbsleben vor Mark Griebel vom SV 90. Mark gelang es drei der fünf Teildisziplinen zu gewinnen und mit 31 kg im Stoßen erstmals mehr als sein eigenes Körpergewicht zur Hochstrecke zu bringen. Vierter wurde Konrad Rose mit neuen Bestleistungen in der Athletik. In seinem zweiten Wettkampf gelang es Bastian Reuß, im Jahrgang 1998 wiederum eine Medaille zu erkämpfen. Mit neuen Bestleistungen von 17 bzw. 20 kg und Steigerung seiner Zweikampfleistung um 11 kg wurde er Zweiter. Bester Teilnehmer der Verbandsjugendspiele wurde das Leichtgewicht des SV 90 Gräfenroda, Clemens Rose. Clemens, der nur ein Körpergewicht von 30 kg auf die Waage brachte, gelangen 30 kg im Reißen und 40 kg im Stoßen. Mit tollen athletischen Werten darunter 7,99 m im Schlussweitsprung und 8,47 m im Kugelschocken mit der 3 kg-Kugel, erreichte er mit großem Vorsprung Platz eins im Jahrgang 1997.Im Jahrgang 1996 errang Melanie Schambach Platz eins mit 25 bzw. 33 kg und neuer Bestleistung im Kugelschocken von 6,28 Metern. Bei den gleichaltrigen Jungen dominierte Philipp Griebel mit beeindruckenden Bestleistungen von 55 bzw. 70 kg. Im Sternlauf gelang ihm mit 11,1 s die schnellste bisher in Thüringen gelaufene Zeit der C-/ D- / und E-Jugend. Er erreichte damit das zweitbeste Gesamtergebnis aller Teilnehmer. Dazu erhielt mit 7,6 Technikpunkten im Reißen und 7,8 Punkten im Stoßen die höchste technische Bewertung aller Heber des Wettkampfes. Sein Vereinskamerad Nico Holtmann erreichte 38 bzw. 50 kg und wurde mit großem Vorsprung auf die weiteren Teilnehmer Zweiter dieses starken Jahrgangs.Beste weibliche Teilnehmerin der Verbandsjugendspiele wurde Lydia Zander mit Bestleistungen in der Athletik sowie 35 kg bzw. 45 kg im Gewichtheben. Damit sicherte sie sich Platz eins im Jahrgang 1995. Bei den Jungen lieferte sich hier Marko Meiselbach einen großartigen Wettkampf mit Bastian Noßmann aus Herbsleben. Marko gelangen 58 kg im Reißen und die neue Bestleistung von 68 kg im Stoßen. An 61 kg im Reißen scheiterte er nur knapp. Marko wurde Zweiter vor seinem Vereinskameraden Richard Hendrich, der im Stoßen mit 73 kg eine Bestleistung aufstellte und damit zugleich die größte Last des gesamten Wettkampfes hob. Vierter wurde in diesem Jahrgang mit 35 kg im Reißen und 48 kg im Stoßen Chris Feitag.